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So lindern Sie dauerhaft Reizdarmsymptome bei Fibromyalgie

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Blähungen, Bauchschmerzen und ein gereizter Magen – das sind typische Symptome, die bei einer Fibromyalgie-Erkrankung auftreten können. Mit einem speziellen Speiseplan können Sie diese Beschwerden loswerden.

Gesunde, rohe Kost wird bei Fibromyalgie oft nicht vertragen

Grundsätzlich sollte eine gesunde Ernährung aus viel rohem Obst, Gemüse und Salaten bestehen, Vollkorn und mageren Milchprodukten sowie pflanzlichen Fetten wie Olivenöl und Nüssen, Fisch und wenig Fleisch. Als Fibromyalgie-Patient leiden Sie jedoch häufiger oder ständig unter einem gereizten Magen und Darm. Rohe Kost wird dann gar nicht gut vertragen und nicht richtig verdaut, was weitere Beschwerden hervorruft. Also gilt es, den Magen-Darm-Trakt zunächst zu beruhigen, bevor eine Aufbauphase erfolgt.

Beruhigen Sie Ihren Magen-Darmtrakt mit Schonkost

Eine ideale Schonkost besteht aus gekochtem Getreide, das Sie etwa eine Woche lang zu sich nehmen. Lassen Sie sich verschiedene Getreide wie Hafer, Dinkel, Roggen, Weizen usw. fein mahlen oder tun dies selbst zu Hause. Wenn Sie keine Getreidemühle haben, tut es auch eine ausgediente Kaffeemühle oder ein Pürierstab. Mahlen Sie immer nur die Menge, die Sie verarbeiten wollen, damit das Getreide ganz frisch ist. Kochen Sie daraus mit Gemüse- oder Fleischbrühe etwa 20 Minuten lang eine Suppe. Zur Abwechslung können Sie auch eine Kartoffelsuppe oder Haferflocken zubereiten.

Nach der Schonkost beginnt die Aufbauphase

Essen Sie während der Erholungsphase nur die vorgeschlagene Kost, keine weiteren Lebensmittel. Trinken Sie dazu viel Wasser und Tee. Versuchen Sie, auf Süßigkeiten zu verzichten, auch wenn es sehr schwerfällt. Nach dieser Schonwoche wird der Verdauungstrakt langsam an rohe Nahrung gewöhnt. Geben Sie kleine Mengen frisches Gemüse zur Getreidekost oder essen Sie einen kleinen Salat.

Nehmen Sie in dieser Phase noch keine blähenden Gemüse, sondern lieber Möhren, Zucchini, Sellerieknolle oder Pastinaken, die leicht verdaulich sind. Steigern Sie allmählich den Anteil an roher Kost und legen Sie eine Pause ein, wenn Ihr Darm doch wieder rebelliert.

Nehmen Sie allmählich weitere Lebensmittel hinzu

Schließlich können Sie auch wieder weitere Lebensmittel wie Vollkornbrot und Milchprodukte essen. Nehmen Sie lieber fein geschrotetes Vollkornbrot und bevorzugen Sie Sauermilchprodukte. Fisch ist ebenfalls willkommen und sollte zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Auch Fleisch dürfen Sie essen, allerdings nicht jeden Tag. Tierische Fette sollten Sie meiden und dafür pflanzliche Öle einsetzen. Die Aufbauphase kann mehrere Wochen dauern, bis Sie wieder alles ohne Beschwerden essen können.

Verzichten Sie weitgehend auf Süßes

Knabbern Sie einige Walnüsse am Tag, sie haben einen hohen gesundheitlichen Wert. Zuckerhaltige Nahrungsmittel sollten weiterhin möglichst meiden. Das wird einigen sicher schwer fallen, denn gerade aufgrund dauerhafter Schmerzen, wie für eine Fibromyalgie typisch sind, hat man oft Heißhunger auf Süßes. Trinken Sie stattdessen doch mal einen Chai Tee mit Milch, der durch seine Gewürze süßlich schmeckt. Bleiben Sie am Ball, denn desto weniger Probleme werden Sie mit Ihrem Bauch haben.

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Kategorien: Rheuma

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