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So passen Sie eine Wohnung einer Demenzerkrankung an

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Damit demenzkranke Personen und ihre Angehörigen in einer Wohnung sicher leben können, sollte die Wohnung entsprechend angepasst werden. Auf Antrag gewährt die Pflegekasse einen Zuschuss bis 2 557 Euro für die notwendigen Maßnahmen. Erfahren Sie, was Sie tun können, um die Sicherheit bei einer Demenzerkrankung zu erhöhen.

An Demenz erkrankte Personen fühlen sich häufig unsicher oder entwickeln Ängste. Deshalb ist es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, damit sich die betroffene Person sicherer fühlt.

Bei Demenzerkrankung sollten Sie sichere Bodenbeläge wählen

Bodenbeläge sollten vor allem blendfrei sein und keine Spiegelungen ermöglichen. An Demenz erkrankte Personen werden vor allem durch Blendungen oder Spiegelungen verunsichert. Kontrastreiche Muster auf dem Boden können ebenfalls irritieren. Das gleiche gilt für Balken oder dunkle Striche auf dem Boden. Wählen Sie deshalb für den Boden griffige und trittsichere Beläge ohne große Muster. Teppichböden sollten Sie jedoch auch vermeiden, da diese bei einsetzender Harn- und Stuhlinkontinenz problematisch werden.

Erhöhen Sie die Sicherheit der Treppen

Sollten in Ihrem Haus Treppen sein, durch deren Stufen man nach unten schauen kann, so kann dies ebenfalls Ängste auslösen. Manchmal verweigern demenzkranke Personen die Nutzung einer solchen Treppe. Abhilfe kann hier durch Tücher oder Pappen, vielleicht auch durch Holzplatten geschaffen werden, welche den Durchblick verhindern.

Sorgen Sie auch dafür, dass der Handlauf sich kontrastreich von der Wand abhebt. Dies gilt für alle Haltegriffe, die Sie anbringen. Diese sollen immer leicht wahrzunehmen sein. Nutzen Sie vor hellen Wänden dunkle Griffe und Haltestangen und vor dunklen Wänden entsprechend helle.

Barrierefreiheit erleichtert den Alltag bei Demenzerkrankung

So wie die ganze Wohnung barrierefrei sein sollte, so sollte auch das Bad mit bodengleicher Dusche ausgestattet sein. Stellen Sie in die Dusche einen Duschhocker und erhöhen Sie die Toilette mit einer entsprechenden Sitzerhöhung. Der Toilettendeckel sollte sich durch seine Farbgestaltung abheben, damit die Toilette leicht erkannt werden kann.

Sofern dies möglich ist, sollten Sie das Toilettenwasser einfärben, damit es nicht fälschlicher Weise als Trinkwasser genutzt wird. Das Waschbecken sollte so gestaltet und angebracht sein, dass es auch im Rollstuhl genutzt werden kann.

Wohnungsanpassung mit großem Maß an Sicherheit

Versehen Sie alle Steckdosen mit einer Steckdosensicherung. Schaffen Sie Elektrogeräte an, die sich automatisch nach Gebrauch abschalten oder schließen Sie eine Zeitschaltuhr an. Zur Orientierung in der Nacht sollten Nachtlichter in den Steckdosen angebracht werden. So kann die Toilette in der Nacht gefunden werden. Rauchmelder sollten ebenfalls angebracht werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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