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So reduzieren Sie Anspannung und Unruhe

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Es gibt viele Situationen vor allem in der Pflege eines Angehörigen, in denen Sie vielleicht unruhig oder nervös reagieren. Der beschleunigte Puls, das Herzklopfen, eventuell auch leichter Schwindel und Blässe sind typische Symptome. Was können Sie tun, um in diesen Momenten ruhiger zu werden?

Je nachdem, wie sehr Sie aufgeregt sind, können unterschiedliche Maßnahmen dazu beitragen, wieder etwas ruhiger zu werden oder sich so abzulenken, sodass die körperlichen Reaktionen verringert werden. Je nach Grad der Anspannung kann also etwas anderes helfen. Dennoch muss vollkommene Entspannung nicht immer positiv sein.

Nicht jede Anspannung ist schlecht

Anspannung und ein gewisses Stresserleben sind nicht immer negativ. Eine Aktivierung, die etwa mit einem etwas schnelleren Puls, einem leichten Belastungserleben und einem leichten Gefühl der Aufregung verbunden ist, kann sich sogar positiv auf die Leistung auswirken. So können beispielsweise Inhalte aus dem Gedächtnis leichter abgerufen werden oder die Konzentration auf eine Sache fällt leichter, als wenn Sie völlig entspannt wären. Dennoch kann die Anspannung dieses optimale Maß auch übersteigern und dann zum Problem werden. Zu viel Stresserleben kann dann die Konzentration wieder abschwächen.

Eine Rangliste gegen die Anspannung

Vielleicht haben Sie schon einmal festgestellt, dass bestimmte Techniken oder Methoden gegen die Unruhe nicht immer helfen. Entscheidend ist dabei, wie groß die Anspannung ist und je nach deren Ausmaß können Sie verschiedene Strategien einsetzen. Bei leichter Unruhe, beispielsweise vor einem wichtigen Termin, kann es hilfreich sein, ganz bewusst auf Körperhaltung und Atmung zu achten.

Versuchen Sie also, nicht gebückt, sondern wirklich aufrecht zu stehen, sodass der Blick geradeaus gerichtet ist. Drücken Sie den unteren Rücken leicht durch und atmen Sie ganz bewusst ein und aus. Beobachten Sie dabei, wie Ihr Bauch sich hebt und senkt. Schon dadurch können Sie ruhiger werden und treten gleich selbstbewusster auf.

Bei stärkerer Anspannung kann eine gedankliche Ablenkung helfen. Versuchen Sie beispielsweise in Gedanken möglichst viele Tiere zu finden, die mit "A" beginnen oder Städte, die kein "E" enthalten. Manchmal ist es auch hilfreich, kaltes Wasser über die Arme fließen zu lassen oder die Anspannung körperlich auszuagieren, etwa auf der Stelle zu laufen, sich zu bewegen. Mitunter kann zudem die Zeit ein ausschlaggebender Faktor sein. Starke körperliche Anspannung kann nicht lange aufrechterhalten werden. Auch wenn dies Ihnen mitunter sehr lange vorkommt, so nimmt nach einigen Minuten die Unruhe wieder ab. Wenn Sie dies "abwarten", ohne aus der Situation zu fliehen, dann können Sie dadurch die Angstreaktionen zukünftig vermindern.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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