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So richten Sie das Pflegezimmer ein

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Haben Sie sich entschieden einen Angehörigen bei sich zu Hause zu pflegen, werden sie sich fragen in welchem Zimmer dies geschehen soll und wie dieses einzurichten ist. Diese Fragen sollten gut durchdacht sein, damit sich der Pflegebedürftige in seinem Zimmer wohl fühlt.

Die Wahl des Pflegezimmers

Um das richtige Zimmer auszuwählen, sollten Sie einige Punkte beachten:

  • Ist das Zimmer groß genug, um ein Pflegebett und andere Hilfsmittel unterzustellen?
  • Ist es in Wohnung oder Haus zentral gelegen, sodass Ihr Angehöriger am Leben teilnimmt und sich nicht abgeschoben fühlt?
  • Sind die Fenster groß, sodass ausreichend Tageslicht vorhanden ist? In einer dunklen Kammer würden Sie sich sicherlich ebenfalls nicht wohl fühlen und keinen Spaß am Leben haben.

Werden diese drei Punkte beachtet, haben Sie bereits eine gute Vorauswahl getroffen.

Grundausstattung des Zimmers

Natürlich sollen Sie das Pflegezimmer so gemütlich wie möglich einrichten, damit sich Ihr Angehöriger nicht wie im Krankenhaus, sondern sich zu Hause fühlt. Allerdings sind ein Pflegebett, ein Nachttisch, eine Kommode und/oder Schrank für Pflegeutensilien und Kleidung, eventuell ein Toilettenstuhl oder Rollstuhl, ein bequemer Besuchersessel sowie andere Gegenstände meist die gängige Einrichtung; mehr Platz ist oft nicht vorhanden.

Pflegeleichter Fußbodenbelag

Mit etwas Kreativität können Sie aber schnell und günstig eine schöne Umgebung schaffen. Auf einen Teppich sollten Sie verzichten; leichter zu pflegen sind Laminat und Kork. Läufer auf dem Fußboden sehen zwar hübsch aus, dennoch besteht immer die Gefahr, dass sie durch Inkontinenz, Erbrechen oder fallen lassen von Lebensmitteln verschmutzt werden.

Das Bett richtig aufstellen

Das Bett stellen Sie so auf, dass Ihr Angehöriger aus dem Fenster sehen kann. Dabei muss aber gewährleistet sein, dass Sie auf jeden Fall von beiden Seiten an das Bett herantreten können, um die Pflege zu erleichtern.

Wenn nötig, hängen Sie einen dünnen Vorhang auf, um ihn vor neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen. Ein Rollo oder ein Vorhang, welche tagsüber den Raum abdunkeln, sind sinnvoll, wenn der Pflegebedürftige zwischendurch ein Nickerchen machen möchte.

Gemütlichkeit durch Wandfarbe

Die Wände können Sie bei Bedarf streichen, bevor Ihr Angehöriger einzieht. Ein heller Blau- oder Grünton wirkt in der Regel etwas beruhigend, Gelb und Orange heben die Stimmung. Die Farben sollten aber dezent sein, da zu dunkle oder grelle Töne erdrückend wirken können.

Persönliche Note durch Familienbilder

Damit die persönliche Note Einzug erhält, hängen Sie nun an den Wänden einige Familienbilder oder andere persönliche Motive auf. Am bestens ist es, wenn sie so positioniert werden, dass Ihr Angehöriger die Bilder gut sehen und erkennen kann. Sofern keine akute Krankheit vorliegt, können Sie zusätzlich einige Pflanzen im Zimmer verteilen, um Behaglichkeit zu schaffen.

Erreichbarkeit vom Pflegebett

Der Pflegebedürftige sollte von seinem Bett aus das Licht anschalten und Sie über ein Haustelefon erreichen können. Ein Babyphone ist für diesen Zweck ebenfalls geeignet, sofern sich Ihr Angehöriger nicht dadurch herabgesetzt fühlt.

Tipp: Lassen Sie Ihren Angehörigen nicht an einem Freitag oder Samstag ins Pflegezimmer ziehen. Meistens fehlen noch Kleinigkeiten, welche leichter an Wochentagen nachzukaufen sind.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Das Pflegezimmer

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