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So stellt man den Antrag auf Auszahlung der Pflegeversicherung

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Durch einen Unfall oder eine Krankheit kann es schnell der Fall sein, dass einer Ihrer Angehörigen pflegebedürftig wird. Wenn Sie sich dazu entschließen, ihn zu Hause zu pflegen, sollten Sie beziehungsweise Ihr Angehöriger schnellstmöglich die Leistungen der Pflegeversicherung beantragen.

Voraussetzungen zur Auszahlung

Damit Ihr Angehöriger Leistungen der Pflegeversicherung erhält, müssen wichtige Voraussetzungen erfüllt werden. Er muss innerhalb der vergangenen zehn Jahre mindestens zwei Jahre Beiträge in die Pflegekasse eingezahlt haben.

Beurteilung der privaten Pflegeversicherung

Außerdem gilt sowohl bei gesetzlichen als auch privaten Pflegeversicherungen, dass Ihr Angehöriger als dauerhaft pflegebedürftig eingestuft wird. Im Allgemeinen ist dies der Fall, wenn die Pflegebedürftigkeit voraussichtlich über mindestens sechs Monate andauern wird.

Damit Sie dies bei einer privaten Versicherung nachweisen können, reichen Sie dort die medizinische Beurteilung ein, die erstellt wurde. Ist die private Pflegeversicherung allerdings von der Beurteilung nicht überzeugt, ist möglich, dass Ihr Angehöriger durch einen eigenen Arzt begutachtet wird, der von Medicproof geschickt wird, dem medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen.

Die Pflegekasse informieren

Informieren Sie bei Aufnahme der Pflege schnellstmöglich die Pflegekasse Ihres Angehörigen. Natürlich kann er diese Aufgabe selbst übernehmen, wenn er dazu gesundheitlich in der Lage ist. Es ist nicht notwendig, dass Sie ein formelles Schreiben aufsetzen.

Es reicht aus, dass Sie bei der Pflegekasse anrufen und den Sachverhalt schildern oder einen Brief aufsetzen, in dem Sie mitteilen, dass Leistungen der Pflegeversicherung beantragt werden. Natürlich kann dieser Brief handschriftlich verfasst sein.

Formular sorgfältig ausfüllen

In der Regel erhalten Sie beziehungsweise Ihr Angehöriger in den folgenden Tagen ein Formular von der Pflegekasse, das Sie ausgefüllt zurückschicken müssen. Hier muss der Pflegebedürftige verschiedene Angaben machen: Steht bereits fest, dass Sie die Pflege zum Großteil übernehmen werden, muss Ihr Name, die Anschrift und Telefonnummer eingetragen werden. Werden Sie darin von einem ambulanten Pflegedienst unterstützt, müssen die Kontaktdaten von dem Unternehmen ebenfalls angegeben werden.

Art der Leistung angeben

Außerdem möchte die Pflegekasse wissen, ob Ihr Angehöriger Sachleistungen oder Pflegegeld beantragt. Sollen die beiden Leistungen kombiniert werden, gibt es hierfür eine extra Spalte. Die Daten des behandelnden Arztes sind ebenfalls notwendig. Damit die Mitarbeiter der Pflegekasse und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Einblick in Ihre Krankheitsakten nehmen dürfen, muss Ihr Angehöriger dafür einwilligen und den behandelnden Arzt von seiner Schweigepflicht entbinden.

Ein Pflegetagebuch führen

Bei einem Termin mit einem Mitarbeiter des MDK in Ihrem Zuhause zusammen mit dem Pflegebedürftigen erhält der Mitarbeiter einen Einblick zum Umfang der notwendigen Pflege, und damit zur Pflegebedürftigkeit. Besonders interessiert ihn, wie viel Zeit Sie täglich mit der Pflege verbringen. Es ist sinnvoll, dafür ein Tagebuch zu führen, in dem Sie jede Handlung aufschreiben und die Dauer in Minuten festhalten.

MDK vergibt Pflegestufe

Der MDK erstellt nun ein Gutachten, anhand dessen der Pflegebedürftige in eine Pflegestufe eingeordnet wird. Dies wird Ihnen postalisch zugestellt. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Sie Pflegegeld auf Ihr Konto oder Sie können einen Pflegedienst engagieren, der direkt mit der Pflegekasse abrechnet.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.01.2015 aktualisiert.

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