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So überwinden Sie das Gefühl der Hilflosigkeit

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Wer sich angesichts einer plötzlichen oder auch bereits länger andauernden Pflegesituation überfordert fühlt, kennt das Gefühl der Hilflosigkeit. Man steht vor einem Berg voller Probleme und verliert jeglichen Mut. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Ängste überwinden und wieder aktiv werden!

Alltag und Pflege – das ist zu viel!

Wenn ein Familienmitglied oder der Partner plötzlich zum Pflegefall wird, überfallen einen nicht selten Ohnmachtsgefühle. Sie fragen sich, wie Sie das alles schaffen sollen, weil es neben einem gut gefüllten Alltag zusätzlich viele Dinge zu erledigen gibt. Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen, wie Sie die Pflege Ihres Angehörigen in den Alltag integrieren sollen und fühlen sich nur noch müde und erschlagen. Oft reagiert man mit eigenen Erkrankungen, weil man sich nur noch nach Ruhe sehnt.

Schreiben Sie Ihre Sorgen auf!

Wenn Sie vor lauter bedrückenden Gedanken nicht beginnen können, alles zu organisieren, schreiben Sie zunächst Ihre Ängste und Sorgen auf. Machen Sie eine Liste mit allen Problemen, für die Sie im Moment keine Lösung sehen. Notieren Sie jedes Detail, mag es Ihnen auch noch so lächerlich erscheinen. Oft sind es die kleinen Dinge, die einen daran hindern, einer Situation gelassen gegenüber zu treten. Wenn Sie Ihre Liste betrachten, wird Ihnen deutlich, dass Sie diese Aufgaben nicht allein erledigen können. Sie brauchen Unterstützung und sie steht Ihnen auch zu!

Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über Hilfsmaßnahmen

Als nächste Maßnahme sollten Sie sich einen Plan machen, wen Sie um Hilfe bitten können. Sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt, einer versierten Arzthelferin oder Krankenschwester. Alle werden Ihnen Tipps geben können, wo Sie Unterstützung bekommen können, zum Beispiel bei ambulanten Pflegediensten. Überlegen Sie auch, welche Familienmitglieder sich an der Pflege beteiligen können und sprechen Sie mit ihnen über die Einteilung der Aufgaben.

Planen Sie Zeit für sich selbst ein

Sobald die Unterstützung bei der Pflege geregelt ist, wird es Ihnen sicher schon besser gehen. Sie werden sich nicht mehr so hilflos fühlen, da Sie nicht alles selbst machen müssen. Nehmen Sie die angebotene Hilfe unbedingt an und versuchen Sie nicht, alles allein zu bewältigen! Das ist auf die Dauer nicht zu schaffen und hilft auch Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen nicht. Wenn der Alltag wieder in geordneten Bahnen verläuft, wird es Ihnen zudem leichter fallen, sich zu entspannen.

Atemübung gegen Unruhe

Sie fühlen sich immer noch unruhig und nervös? Versuchen Sie es mit einer kleinen Atemübung: Legen Sie sich in ein ruhiges Zimmer aufs Bett, ein bequemes Sofa oder auf eine dicke Decke auf den Boden und schieben Sie sich ein Kissen unter den Kopf. Nun atmen Sie so langsam wie möglich in den Bauch ein und aus. Lassen Sie die Gedanken kommen und gehen. Akzeptieren Sie Ihre Unruhe, aber bewerten Sie sie nicht. Atmen Sie weiter, so gut es geht, bis Sie ruhiger werden. Je häufiger Sie die Übung machen, desto besser wird sie Ihnen gelingen.

Bewegung hilft bei extremer Unruhe

Wenn Sie extrem nervös oder aufgedreht sind, sodass Sie die Atemübung nicht durchführen können, verschaffen Sie sich stattdessen Bewegung an der frischen Luft. Gehen Sie einmal um den Block oder machen Sie einen längeren Spaziergang, wenn Ihnen danach ist.

Holen Sie sich für die Zeit Ihrer Abwesenheit notfalls nachbarliche Hilfe, damit der Pflegebedürftige nicht allein ist und Sie sich keine Sorgen machen müssen. Planen Sie zukünftig für diese Aktivitäten regelmäßig Zeit ein, damit Sie wieder ruhiger und ausgeglichen werden. Auf diese Weise werden Sie auch das Gefühl der Hilflosigkeit wieder los. Pflege heißt auch, sich selbst zu pflegen!

Sollten Sie sich weiterhin schlecht fühlen, zögern Sie nicht, einen Arzt um Rat zu fragen!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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