So unterscheiden Sie die verschiedenen Angebote der Pflege

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Machen Sie sich auf die Suche nach einem Pflegedienst, weil Sie Unterstützung bei der Pflege eines Angehörigen wünschen, fühlen Sie sich wahrscheinlich von zahlreichen den Angeboten fast erschlagen. Ambulante Pflegedienste, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Nachtpflege, Pflegeheime – es gibt zahlreiche Varianten, mit denen man Ihnen und Ihrem Angehörigen helfen kann.

Der ambulante Pflegedienst

Einen ambulanten Pflegedienst können Sie in Anspruch nehmen, wenn Ihr Angehöriger noch zuhause lebt und von Ihnen gepflegt wird. Ist er in eine Pflegestufe eingeteilt, haben Sie Anspruch auf Pflegegeld oder Sachleistungen. Unter den Sachleistungen versteht man finanzielle Leistungen, die Sie für den Pflegedienst ausgeben können; je nach Pflegestufe gibt es unterschiedliche Sätze.

Der ambulante Pflegedienst kommt nach Vereinbarung zu dem Pflegebedürftigen ins Haus und unterstützt dort bei der Grundpflege und der medizinischen Versorgung. Dies kann einmal am Tag sein, bei Bedarf aber auch mehrmals. Die Leistungen der meisten Pflegedienste sind relativ ähnlich. Sind Sie auf der Suche nach Besonderheiten, sollten Sie konkret nachfragen. So bieten einige ambulante Pflegedienste zusätzlich Nachtpflege an; diese können Sie bei Bedarf in Anspruch nehmen, wenn Sie gelegentlich ohne Sorgen durchschlafen möchten.

Kurzzeitpflege zur Überbrückung

Die Kurzzeitpflege können Sie bis zu  acht Wochen im Kalenderjahr in Anspruch nehmen. Sie ist immer dann hilfreich, wenn Sie verhindert sind, eine Auszeit brauchen oder einfach einmal in den Urlaub fahren möchten. Sie können sich dann erholen und wissen Ihren Angehörigen gut versorgt.

In dieser Zeit ist der Pflegebedürftige in einem Pflegeheim untergebracht und lebt dort wie die anderen Bewohner. Im Rahmen der Grundpflege wird er gewaschen und gepflegt sowie gleich zeitig immer unterstützt, so selbstständig wie möglich zu bleiben. Daher ist es wichtig, dass Pfleger bei Aktivitäten zwar helfend zur Seite stehen, ihm aber nicht die ganze Arbeit abnehmen. Die medizinische Versorgung darf bei der Kurzzeitpflege natürlich nicht fehlen. Die Pfleger handeln auf Anweisung des Arztes und wechseln Verbände, reinigen Wunden, geben Arzneimittel und vieles mehr.

Dauerhaft im Pflegeheim

Haben Sie nicht mehr die Möglichkeit, Ihren Angehörigen bei sich zuhause zu pflegen, kann er dauerhaft in ein Pflegeheim ziehen. Hier erfährt er eine Rund-um-Betreuung mit Grundpflege, medizinischer Pflege und sozialer Betreuung. Je nach Angebot lebt er dort in einem Doppel- oder Mehrbettzimmer oder bekommt ein Einzelzimmer, das er nach seinen Vorstellungen dekorieren kann.

Hilfe für Berufstätige

Sind Sie Teilzeit berufstätig, ist die Tages- oder Nachtpflege eventuell passend für Sie und Ihren Angehörigen. Der Pflegebedürftige verbringt dann einige Tage oder Nächte beim Pflegedienst und wird dort betreut. Nach Vereinbarung wird er bei Ihnen mit einem Fahrdienst abgeholt und wieder nach hause gebracht.

Sie können dieses Angebot nicht nur bei Berufstätigkeit annehmen, sondern auch dann, wenn Sie tagsüber Erledigungen zu tätigen haben oder nachts durchschlafen möchten.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Leistungen

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