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So vermeiden Sie Stürze bei Parkinson

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Einige Parkinson-Patienten werden im Laufe der Erkrankung unsicher beim Stehen und Gehen. Der Grund sind Gleichgewichtsstörungen, weil die Stabilität insgesamt nachlässt. Bei heftigen Beschwerden kann es zu Verletzungen oder Stürzen kommen, zumal sich die Betroffenen nicht mehr so schnell schützen können. Mit einigen Maßnahmen können Sie helfen, Unfällen vorzubeugen.

Schwindel bei Parkinson führt leicht zu Stürzen

Da sich Parkinson-Patienten nicht mehr so gut stabilisieren können, kommt es leicht zu Schwindelanfällen und infolge dessen zu Angst vorm Fallen. Passiert tatsächlich ein Unfall, ist die Verletzungsgefahr groß, da der Erkrankte nicht mehr so schnell reagieren kann, um abzurollen oder sich abzustützen. Falls Ihr Angehöriger ebenfalls unter diesen Symptomen leidet, können Sie ihm mit einigen Maßnahmen und Hilfsmitteln davor bewahren, sich wehzutun. Leidet er zusätzlich unter Osteoporose, ist es doppelt wichtig, vorzusorgen.

Vorsicht beim An- und Auskleiden

Wer weiß, dass ihm leicht schwindelig wird und die Gefahr des Fallens besteht, sollte seine Aufmerksamkeit immer nur auf eine Aufgabe richten. Sie können Ihrem Angehörigen dabei helfen, indem Sie zum Beispiel beim Anziehen daneben stehen und ihn bei Bedarf daran erinnern, dass er sich besser im Sitzen Socken und Schuhe anzieht.

Auch die Hose sollte er sitzend anziehen, bis die Füße und Unterschenkel sicher in den Hosenbeinen stecken. Hochziehen lässt sich die Hose dann im Stehen, aber bleiben Sie an seiner Seite, um ihn im Notfall zu stabilisieren. Das Gleiche gilt zum Beispiel für Pullover, die über den Kopf gezogen werden: besser im Sitzen an- und ausziehen!

Parkinson: bei anspruchsvollen Tätigkeiten den Erkrankten nicht ablenken

Beim Gehen oder Tätigkeiten sollte die volle Konzentration auf einer Aktion liegen. Vermeiden Sie Ablenkungen und sorgen Sie dafür, dass Ihr Angehöriger ebenfalls darauf achtet. Arbeiten sollten ohne Hintergrundgeräusche wie Musik oder Fernsehen durchgeführt werden. Wenn über dem Kopf hantiert werden muss, zum Beispiel beim Auswechseln von Glühlampen, sollte immer jemand daneben stehen. Sind die Schwindelanfälle sehr heftig, sollte der Betroffene auf solche Tätigkeiten verzichten.

So beugen Sie Stürzen im Haus und auf der Straße vor

Zuhause sollten glatte Böden ausgetauscht werden, da sie Stürze begünstigen. Türschwellen sollten möglichst beseitigt, Kanten gepolstert und Haltegriffe angebracht werden. Nachts muss eine Beleuchtung zur Verfügung stehen, die sich durch einen Bewegungsmelder umgehend anschaltet.

Ebenso müssen Sie darauf achten, dass Ihr Angehöriger gut sitzende Schuhe hat und sie auch anzieht. Pantoffeln, die leicht vom Fuß rutschen können, sind nicht für einen Parkinson-Patienten geeignet. Schützen Sie seine Hüften und Kniegelenke, indem Sie sogenannte Hüft- und Knieprotektoren besorgen. Sie können Sie im Sanitätsgeschäft kaufen oder über das Internet bestellen. Bei großer Gangunsicherheit hilft ein Rollator.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Parkinson

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