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So vermindern Sie die Gefahren eines Burnouts

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Ein Burn-out, oder auch Burn-out-Syndrom genannt, ist weder eine Modekrankheit, noch bilden Betroffene sich ihr Leiden ein. Um der Erkrankung von vornherein zu entgehen, sollten Sie auf Ihr Körpergefühl vertrauen.

Die Pflege von Angehörigen fordert nicht nur Ihre Zeit und ist körperlich anstrengend, auch die seelische Belastung sollten Sie auf keinen Fall unterschätzen. Selbstverständlich sollten Sie mit einem positiven Grundgefühl an die Arbeit gehen, denn Sie kümmern sich ja um einen Menschen, der Ihnen nahe steht und Ihnen viel bedeutet.

Allerdings bedeutet dies auf keinen Fall, dass Sie immer lächeln müssen! Selbstverständlich ist ein Späßchen erlaubt und sogar für Sie und Ihren Angehörigen gesund, aber Sie müssen nicht mit einem Dauerlächeln an die Arbeit gehen. Damit belügen Sie Ihren Angehörigen, aber vor allem auch sich selbst. Indem Sie echte Emotionen mit einem Lächeln überspielen oder körperliche Erschöpfung ausblenden, gelangen Sie Schritt für Schritt in die Burn-out-Falle.

Achten Sie daher auf die Warnsignale und steuern Sie von Beginn an dagegen an. Dies ist wesentlich einfacher, als mit einem bereits vorhandenen Burn-out therapeutische Schritte zu machen. Noch sind Sie nicht betroffen und können die Gefahr abwenden.

Besser nur 90 Prozent Einsatz zeigen

 

Damit dies gelingt, hier eine entscheidende Regel: Es ist ein grundlegender Fehler, jeden Tag 110 Prozent geben zu wollen. Um ein Burn-out zu vermeiden, ist es sehr sinnvoll, wenn Sie bewusst nur gefühlte 90 Prozent geben. Sie vernachlässigen dabei weder die Pflegeschritte noch den sozialen Umgang, doch Sie streben nicht nach absoluter Perfektion. Genau das ist wichtig. Indem Sie zwar alle Anforderungen erfüllen, jedoch dabei Ihre körperliche und seelische Kraft ein wenig schonen, haben Sie Reserven für Momente, in Sie doch einmal besonders gefordert sind.

Seien Sie nicht 24 Stunden am Tag verfügbar

 

Ferner sollten Sie sich ganz bewusst feste Auszeiten können. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Burnout zum einen entsteht, wenn Sie stets alles geben, zum anderen aber auch dann droht, wenn Sie sich verpflichtet fühlen, 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche einsatzbereit zu sein.

Körper und Geist benötigen feste Ruhezeiten und damit ist nicht nur der nächtliche Schlaf gemeint. Ihr Kopf sollte regelmäßig die Chance bekommen, sich von aktuellen Problemen lösen zu dürfen. Gerade wenn Sie einen Angehörigen pflegen, steht nicht nur die Pflege im Vordergrund, sondern auch ein hohes Maß an emotionaler Last.

Von dieser müssen Sie von Zeit zu Zeit ganz bewusst Abstand nehmen. Am besten gelingt Ihnen das, wenn Sie mit anderen Familienmitgliedern oder guten Freunden den berühmten Tapetenwechsel vollziehen und beispielsweise einfach einmal für einen Nachmittag ins Bad fahren oder ins Kino gehen. Für diese Zeit sollte ein anderes Familienmitglied oder eine professionelle Pflegekraft für Ihren Angehörigen daheim sorgen.

Es ist wichtig, dass Sie bei diesen Unternehmungen nicht das Gefühl haben, Sie sind dennoch sofort erreichbar. Sie brauchen diesen echten Abstand! Sehen Sie diese Pausen aber keinesfalls als Flucht an. Es ist ein Irrtum, dass Sie alles ständig selbst machen müssen. Diese Einstellung führt Sie sonst schnell in die Burnout-Falle. Nur durch Rücksichtnahme auf sich selbst vermeiden Sie unnötigen seelischen Stress.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.07.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Burnout

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