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So viel Pflegegeld steht Ihnen als Angehöriger zu

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Gibt es in Ihrer Familie einen pflegebedürftigen Angehörigen, haben Sie sich vielleicht dazu entschlossen, die Pflege in den eigenen vier Wänden zu übernehmen. Eventuell haben Sie schon herausgefunden, dass Ihnen in diesem Fall Pflegegeld zusteht, Sie wissen nur noch nicht wie viel.

Die Höhe des Pflegegeldes ist davon abhängig, in welcher Pflegestufe Ihr Angehöriger eingestuft wurde. Je höher die Pflegestufe, desto mehr Pflegegeld erhalten Sie.

In der Pflegestufe 1 bekommen Sie 244 Euro (oder bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz 316 Euro) monatlich, ist er in Pflegestufe 2 sind es 458 Euro (oder bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz 545 Euro) und in der dritten Pflegestufe 728 Euro. Sie können über dieses Geld frei verfügen und müssen die Ausgaben nicht mit Quittungen bei der Pflegekasse nachweisen.

MDK übernimmt Einstufung in Pflegestufe

Allerdings muss die Pflegestufe bereits vorhanden sein. Wurde Ihr Angehöriger bisher noch nicht eingestuft, rufen Sie bei seiner Krankenkasse an und schildern Sie Ihr Anliegen. Die Kasse wird Sie dann an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) verweisen. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem Mitarbeiter, der zu Ihnen nach Hause kommt, um mit Ihnen und dem Pflegebedürftigen ein Gespräch zu führen. Er kann sich so ein Bild davon machen, wie groß der tägliche Aufwand der Pflege ist. Anhand seiner Einschätzungen erfolgt die Einstufung, über die Sie schriftlich Bescheid erhalten.

Alleine oder kombiniert pflegen

Möchten Sie die Pflege alleine übernehmen, haben ausreichend Zeit, Kraft und finanzielle Mittel, stehen Ihnen die genannten Beiträge zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn Sie zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst engagieren. Hier wird die Summe anhand der Leistungen errechnet, die Sie beim Pflegedienst in Auftrag geben. Sie erhalten unter Umständen dann anteilig das Pflegegeld.

Pflegedienst berechnet nach Leistungen

Jedes Unternehmen hat einen Leistungskatalog. Lassen Sie sich erklären, wie sich die Kosten zusammensetzen, wenn Sie bestimmte Aufgaben an den Pflegedienst abgeben möchten. Zwar sind die Beträge, die Ihnen für die Bezahlung eines Pflegedienstes zustehen wesentlich höher als das Pflegegeld, denn ist es bei täglicher Pflege relativ schnell aufgebraucht. Häufig ist es der Fall, dass Sie bei pflegeintensiven Angehörigen noch aus der eigenen Tasche hinzuzahlen müssen.

Anteilig Pflegegeld erhalten

Anders kann es aussehen, wenn der Pflegedienst nur einzelne Aufgaben übernimmt. Möchten Sie beispielsweise, dass eine Pflegerin Ihren Angehörigen einmal pro Woche zum ärztlichen Kontrollbesuch begleitet, damit Sie in dieser Zeit sich um den Haushalt kümmern oder etwas ausruhen können, müssen Sie für diesen Gang zirka 15 Euro einplanen. Bei vier Gängen pro Monat zuzüglich einer Wegepauschale von ungefähr 2,50 Euro kommen Sie monatlich so auf etwa 70 Euro.

Befindet sich Ihr Angehöriger in der Pflegestufe 1, hätten Sie für Sachleistungen 468 Euro zur Verfügung. Sie haben somit nur ca. 15 Prozent der Sachleistungen in Anspruch genommen. Da Sie beide Möglichkeiten kombinieren, erhalten Sie das Pflegegeld nun anteilig. 85 Prozent von 244 Euro entsprechen etwas über 200 Euro, die Sie als pflegender Angehöriger bekommen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflegegeld

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Pflegebedürftige haben die Möglichkeit, entweder eine Sachleistung (Hilfe von Pflegediensten) oder Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Pflegegeld ist eine Barleistung der Pflegekasse, welche direkt an den Pflegebedürftigen ausgezahlt wird.

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