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So werden Sie Ihre Vergesslichkeit los

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Es muss nicht immer eine Demenz-Erkrankung vorliegen, wenn man vergesslich ist. Erlebnisse und Informationen gelangen ohnehin nie zu hundert Prozent in unserem Gedächtnis. Mit unserer Gefühlslage ändert sich auch die Aufnahmefähigkeit. Wie funktioniert das Merken und Erinnern? Welche Ursachen kann eine Vergesslichkeit haben?

Vergesslich durch Überlastung

Bis zu einem gewissen Ausmaß ist Vergesslichkeit „normal“, vor allem wenn man bedenkt, welche Flut an Informationen uns durch die verschiedenen Medien überrollt. Wer meint, sich alles merken zu müssen, überfordert damit sein Gehirn und kann sich auf die Dauer nur noch schlecht konzentrieren. Damit will sich das Gehirn vor Überlastung schützen. Sollte Ihnen dieses Phänomen bekannt vorkommen, entlasten Sie Ihr Gedächtnis und schreiben Sie sich Termine, Pläne und zum Beispiel Einkäufe einfach auf.

Gefühle steuern unsere Merkfähigkeit

Ihre Merkfähigkeit ist ebenfalls stark von Ihrer Stimmungslage abhängig. Je nach Gefühl merken Sie sich manche Details besser oder schlechter, da sie ihnen unterschiedliche Bedeutung beimessen. Deshalb wird ein Vorgang, den mehrere Personen erlebt haben, von jedem anders wahrgenommen und erinnert. Wenn Sie also zufällig einen Autounfall beobachten sollten, ist es für eine umfassende Aussage immer wichtig, auch andere Zeugen zu befragen, um verschiedene Puzzleteile zusammenfügen zu können. Menschen merken sich immer das am besten, was sie am interessantesten finden.

Krankheiten und Medikamente, die zu Vergesslichkeit führen

Bis zu fünfzehn Prozent aller Deutschen leiden unter Gedächtnisstörungen, die durch andere Krankheiten oder Medikamente verursacht werden. Auslöser sind zum Beispiel:

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Depressionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Schlafstörungen, zum Beispiel durch Apnoe

Sobald die Erkrankungen behandelt werden und sich Ihr Gesundheitszustand bessert, verschwindet auch Ihre Vergesslichkeit. Haben Sie den Eindruck, dass Sie vergesslich geworden sind, seitdem Sie ein bestimmtes Medikament nehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Er kann Ihnen ein anderes Mittel aufschreiben, das Sie besser vertragen.

So bringen Sie Ihr Gehirn auf Trab

Sie sind gesund, nur Ihr Gedächtnis könnte besser funktionieren? Dann trainieren Sie es, indem Sie jeden Tag etwas Anderes üben: Eine neue Sprache lernen, Sudoku lösen, Memory spielen oder eine Geschichte schreiben. Wenn Sie Lust haben, notieren Sie jeden Abend, was Sie tagsüber erlebt haben. Das hat den Vorteil, dass Sie sich die Ereignisse auch besser merken können. Einseitiges Trainieren wie tagtägliches Kreuzworträtseln hilft dagegen nur einem Teil des Gehirns auf die Sprünge. Wenn Sie ein Programm für Gehirnjogging suchen, achten Sie darauf, dass es möglichst viele verschiedene geistige Fähigkeiten anspricht.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Krankheiten

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