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Spielen mit Demenzkranken

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“Spielen“ hat für die Generation der heute älteren (demenziell veränderten) Menschen meist eine spezielle Bedeutung. Freizeit war früher etwas seltenes. Auch kleinere Kinder wurden schon zur Arbeit verpflichtet. Daher verbinden ältere Menschen “Spielen“ in ihren Erinnerungen mit sehr seltenen Momenten der Freizeit oder Formen von Spiel, die auch während der Arbeit durchgeführt werden konnten.

Unterschiedliche Spiel-Varianten

Zu den der älteren Generation bekannten Spielen, die auch während der Arbeit durchgeführt werden konnten, gehören Sing- oder Ratespiele, aber auch Pfandspiele oder Flüsterketten.

Brettspiele hingegen waren eher eine Form von seltener Freizeitbeschäftigung, die auf den Feierabend oder Feiertage/Sonntage beschränkt waren.

Das Spielen erfolgte meist innerhalb der Familie oder mit anderen, nahestehenden Personen. Spiele sind also in der Regel mit positiven Erinnerungen besetzt und daher durchaus geeignet, in den Tagesablauf mit eingebaut zu werden.

Spiele, die für Menschen mit Demenz geeignet sind

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Gesellschaftsspielen, die für Demenzkranke geeignet sind:

  • Mensch ärgere Dich nicht
  • Mau Mau
  • Sprichwortspiele
  • Rummy Cup
  • Domino
  • Mühle
  • Dame
  • Halma
  • Schwarzer Peter

Wichtig: Rücksicht beim Spielen

Was aber, wenn der Mensch mit Demenz sich nicht mehr an die Regeln halten kann oder beispielsweise die Bedeutung eines Würfels oder von Spielkarten nicht mehr verstanden wird?

Auch das „Rausgeworfen“ werden vom Mitspieler kann ein sehr negatives Erlebnis für den Erkrankten sein. Er versteht dies nicht mehr als Teil des Spiels, sondern als Verlust. Es führt dazu, dass der Mensch mit Demenz nicht mehr spielen möchte, weil es ihm keinen Spaß macht.

Es bestärkt ihn möglicherweise in seinem negativen Selbstbild und er zieht sich zurück.

Spezielle Spiele für Demenzkranke

Daher eignen sich im weiteren Verlauf vor allem spezielle Spiele für Menschen mit Demenz:

  • Vertellekes
  • Lebensreise
  • Waldspaziergang

Sie sind genau auf die Fähigkeiten von Menschen mit Demenz zugeschnitten, haben keine komplizierten Regeln und nicht übermäßig viele Spielfiguren- oder Karten. Die Spiele regen vor allem zum Erzählen und/oder Singen an und aktivieren so alte Erinnerungen.

Spiel mit Eigendynamik

Was die Regeln angeht, so sollten Sie eine Eigendynamik des Spielablaufs ruhig zulassen. Es ist nicht wichtig, sich genau an die Vorgaben des Spiels zu halten, sondern in Kontakt mit dem demenziell veränderten Menschen zu sein. Positiv ist, ins Gespräch zu kommen und so eine Bindung zum Erkrankten aufzubauen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer

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Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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