Statt feste Mahlzeiten – Mahlzeiten zum Fest machen

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Essen und Trinken ist weit mehr als Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr. Essen und Trinken sind: Aktivität, Kultur, Highlight, Erlebnis, Tagesstruktur, Erinnerung, Freude, Sinneserfahrung, Sättigung, Fürsorge, Autonomie, Zuneigung, Beziehung, Gesellschaft, Kommunikation, Lebensfreude, Befriedigung, Zeithaben, Genuss, Gemeinschaft und noch vieles mehr.

Essen und Trinken gehört wie das Atmen zum Leben

Neben der physiologischen Bedeutung nimmt die Ernährung für den Menschen auch eine soziale, psychologische, kulturelle und biografische Stellung ein. Wir essen nicht nur weil wir Hunger haben und Nährstoffe aufnehmen wollen und müssen, sondern weil Essen auch ein Ausdruck für unsere sozialen Beziehungen, unseren Gemütszustand und unseren kulturellen Hintergrund ist.

Mit zunehmendem Alter sinkt der Energiebedarf des Menschen, bei gleichbleibendem Vitamin- und Mineralstoffbedarf. Folglich empfiehlt es sich, Lebensmittel mit höherer Nährstoffdichte zu wählen. Auch sollten ausreichend Ballaststoffe aufgenommen werden.

Essen und Trinken fordern Bewegung und besonders Koordination sowie Konzentration

Daher sollte für die Nahrungsaufnahme eine stabile Körperhaltung in angenehmer Sitzposition ermöglicht werden. Der Stuhl sollte so gewählt sein, dass der Erkrankte mit seinen Füßen Bodenkontakt hat und der Tisch bequem zu erreichen ist. Es empfiehlt sich darauf zu achten, dass der Essende in seiner Beweglichkeit nicht eingeschränkt wird. Der Arm sollte frei zum Mund bewegt werden können. Die Beleuchtung sollte keine Schatten werfen.

Ablenkungen während des Essens sind kritisch zu beurteilen, da sie ggf. notwendige Konzentration nehmen. Die Erkrankten erhalten ihr Essen in der Weise serviert, das sie es erkennen können. Somit sollte das Kleinschneiden oder sonstiges Zerkleinern von Speisen im Beisein der Person geschehen. Zeitdruck ist während der Mahlzeiten zu vermeiden. Ebenso sollten Stressoren wie Lärm oder ständiges Herumlaufen reduziert werden.

Die Portionen sollten stets so klein sein, dass sie von den Patienten gut bewältigt werden können. Denn ein übervoller Teller, nimmt bereits beim Anblick den Appetit. Farbliche Kontraste lassen das Auge mitessen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Ernährung

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