OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Sterbende begleiten: Was Angehörige leisten können

Nutzen Sie Ihren Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel. Wir unterstützen Sie im gesamten Prozess. Schnell & unbürokratisch. Versandkostenfrei. Komplettservice. Direkt nach Hause. Jetzt informieren

Nach einem langen Pflegeprozess tritt der Zeitpunkt ein, an dem Angehörige Abschied von ihren Liebsten nehmen müssen. Diese letzte Phase des Lebens ist oft schwer zu bewältigen. Meist sind Angehörige mit der Sterbesituation und der Sterbebegleitung überfordert, sie wissen nicht, wie sie ihren Angehörigen einfühlsam begleiten können.

Ein sterbender Mensch ist auf die Begleitung von seinen Angehörigen angewiesen. Neben der fachlichen Pflegebetreuung braucht ein Mensch auf seinem letzten Weg Unterstützung und Halt von seiner Familie. Vor allem, wenn der Tod nicht plötzlich eintritt, sondern schleichend vor sich geht, ist die Unterstützung von Angehörigen gefragt. Sie können Ihren Angehörigen also bis zum Ende unterstützen, Sie können ihm seine Ängste nehmen und ihm zeigen, dass er den letzten Weg nicht alleine gehen muss. Sterbebegleitung bedeutet also eine letzte Fürsorge für Ihren Angehörigen.

Wie Sie Ihren sterbenden Angehörigen einfühlsam begleiten können
Die Sterbebegleitung eines Familienmitglieds ist eine sensible und verantwortungsvolle Aufgabe. Damit die Sterbebegleitung für Sie und Ihren Angehörigen nicht zu einer untragbaren Belastung wird, lohnt es sich, sich mit dem Sterbeprozess auseinanderzusetzen. Wo soll Ihr Angehöriger seine letzte Ruhe finden? Wen möchte Ihr Angehöriger ein letztes Mal sehen? Dies sind Fragen, die Sie als begleitender Angehöriger klären sollten.

Die Sterbephasen erkennen und bewältigen
Für Sie als Angehörigen ist es außerdem von Bedeutung, die verschiedenen Sterbephasen zu erkennen. Diese reichen von Verdrängung (der Sterbende ahnt sein nahendes Ableben, aber akzeptiert es nicht), Ärger und Zorn (der Sterbende hadert mit sich selbst und versucht gegen seine Krankheit anzukämpfen), Depressionen (der Sterbende gibt sich selbst auf und wünscht sich ein sofortiges Ende des Lebens) und zum Schluss die Akzeptanz des Todes (der Sterbende akzeptiert sein nahes Ende und findet innerliche Ruhe).

Manche Sterbende schaffen es nicht alleine, die einzelnen Phasen zu überwinden. Hier können Angehörige helfen, indem sie ihren Angehörigen durch die einzelnen Stufen hindurch helfen.

Die letzten Stunden gemeinsam bewältigen
Wie verhalten Sie sich gegenüber einem Sterbenden in seinen letzten Stunden? Wichtig ist, dass Sie Ihren Angehörigen nicht allein lassen. Bleiben Sie bei ihm, sprechen Sie ihm gut zu. In diesen Momenten ist es schwer, die richtigen Worte zu finden, versuchen Sie aber, Ihrem Angehörigen das Gefühl zu vermitteln, dass er beruhigt und frei "gehen" kann.

Sollte Ihr Angehöriger mit Ihnen sprechen können, dann hören Sie ihm zu, lassen Sie ihn solange reden, wie er möchte. Vermeiden Sie Floskeln wie "Alles wird gut". Denken Sie daran, dass auch Sterbende noch jedes Wort hören und verstehen. Vermeiden Sie also heimliche Gespräche mit weiteren Angehörigen, die den Sterbenden belasten könnten.

Lassen Sie Ihren Angehörigen Ihre Nähe spüren. Körperlicher Kontakt, wie Hände halten beruhigt Ihren Angehörigen. Streicheln Sie Ihrem Angehörigen über die Haare und vermitteln Sie ihm ein Gefühl der Geborgenheit. Verständnis, Einfühlungsvermögen und Geborgenheit sind der beste Trost, den Angehörige leisten können.

Auf die eigene Entlastung achten
Die Begleitung eines sterbenden Angehörigen ist eine große seelische Belastung. Daher ist es für Sie wichtig, dass Sie diese Last nicht allein auf Ihren Schultern tragen müssen. Versuchen Sie, andere Personen in den Sterbeprozess mit einzubeziehen. Welche Familienmitglieder helfen Ihnen bei der Sterbebegleitung? Kommen eventuell auch nahe Bekannte in Frage?

Auch Hospizhelfer oder Pflegedienste bieten pflegenden Angehörigen Unterstützung bei der Sterbebegleitung. Gespräche wirken oftmals sehr entlastend. Versuchen Sie also, Ihre Trauer nicht in sich hineinzufressen. Seien Sie offen und sprechen Sie Ihre Sorgen und Ängste an.

Der engste Kreis der Familie ist die wichtigste Stütze für Ihren Angehörigen auf seinem letzten Weg. Damit dieser nicht holprig sondern leicht zu bewältigen ist, sind der Zusammenhalt und die Präsenz der Familie der wertvollste Beistand.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Sterbebegleitung

Kostenlose Pflegehilfsmittel

Nutzen Sie Ihren Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel. Wir unterstützen Sie im gesamten Prozess. Schnell & unbürokratisch. Versandkostenfrei.
Jetzt informieren

Pflege-Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Schulungen für Pflegende

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Unabhängige Pflegeberatung

Unsere Experten beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Thema Pflege und die Pflegeversicherung.
Zur Pflegeberatung

Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.