Stress bewältigen durch Mikropausen

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Gerade in der Pflege ist die Belastung sehr hoch. Das Gefühl, nie genug tun zu können, nie ganz entspannen zu können, sorgt für Stress. Wir stellen Ihnen vor, wie Sie sich durch Mikropausen kurze, effektive Entspannungsmomente gönnen können und so den Stress bewältigen.

Ein Blick zurück

Erinnern Sie sich an die Schulzeit, als Sie froh über kurze Unterbrechungen zwischen den Stunden waren? Pausen spielen für die Stressbewältigung eine wichtige Rolle. In ihnen kommt der Kopf zur Ruhe, wir können wieder Energie für die anstehenden Aufgaben sammeln. Damit sind Pausen keine vertane Zeit, sondern im Gegenteil bestes Zeitmanagement. Wenn Sie ausgeruht sind, haben Sie neue Energie für die anstehenden Aufgaben. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten vor, mit denen Sie kurz vom Pflegealltag entspannen können.

Die 50/10-Methode zur Stressbewältigung

Als Kopfregel sollten Sie nach fünfzig Minuten Arbeit idealerweise eine Pause von zehn Minuten einlegen. Dies ist wesentlich effektiver als einmal am Tag eine Stunde zu pausieren. Wenn dies nicht möglich ist, wechseln Sie zumindest Ihre Tätigkeiten ab. Wechseln Sie in der Pausenzeit zum Beispiel von der Pflege Ihres Angehörigen für eine kurze Zeit zum Blumengießen, um den Kopf frei zu bekommen.

Hände vor die Augen

Setzen Sie sich für eine Minute hin und legen Sie die Hände über die offenen Augen. Blicken Sie in die Schwärze. Sie werden sich nach kurzer Zeit entspannter fühlen.

Selbstgespräche führen

Wissenschaftler haben festgestellt, dass Selbstgespräche die Leistungsfähigkeit stark steigern können. Sie helfen automatisch dabei, dass Ablenkungen und Störgeräusche weniger wahrgenommen werden. Ihre Fähigkeiten zur Problemlösung werden durch ein Gespräch mit sich selbst angeregt. Dadurch, dass Sie im inneren Dialog reflektieren, bauen Sie auch Stress ab. Sie bauen Ihre Aggressionen ab, indem Sie sich aus der Außenperspektive versuchen wahrzunehmen. Das schafft Klarheit.

Atmen Sie bewusst

Stellen Sie sich aufrecht hin, lassen Sie die Schultern nach hinten und unten sinken. Atmen Sie nun durch die Nase in den Bauch. Achten Sie dabei darauf, dass sich Ihr Brustkorb nicht hebt; so aktivieren Sie Ihre Tiefenatmung. Atmen Sie wie folgt: Atmen Sie ein, während Sie bis vier zählen. Halten Sie dann für sechs Schläge die Luft an. Nun atmen Sie langsam durch den Mund wieder aus, während Sie dabei bis acht zählen. Wiederholen Sie diese Übung mindestens fünf Mal.

Schalten Sie ab

Nutzen Sie Ihre kurze Pause so gut wie möglich. Das bedeutet: Schalten Sie Störfaktoren aus. Schalten Sie zumindest für diesen kurzen Entspannungsmoment Ihr Handy, Telefon, PC aus. Schließen Sie die Tür, dimmen Sie das Licht.

Schauen Sie auf einen ruhigen Punkt im Zimmer, der etwas weiter weg liegt. Versuchen Sie nun, an nichts zu denken. Sie können dabei wunderbar Ihren Gedanken beim Wandern “zusehen”.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.12.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Stressmanagement

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