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Sturzvermeidung im Winter

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Bei Eis und Schnee trauen sich viele Senioren nicht mehr auf die Straße. Zu groß ist die Angst, auf dem Weg zum Briefkasten auf einer zugefrorenen Pfütze auszurutschen oder im Schnee zu stürzen. Dabei gibt es ganz einfache Maßnahmen, wie Stürze im Winter vermieden werden können. Tipps dazu lesen Sie im folgenden Beitrag.

Winterliche Landschaften locken immer wieder für einen schönen Spaziergang. Doch viele Senioren fühlen sich unsicher und haben Angst vor einem Sturz. Selbst der Gang zur Bäckerei wird da zu einer großen Herausforderung. Viele Senioren verzichten daher im Winter auf den täglichen Spaziergang. Doch dadurch wird diesen Menschen auch ein Stück Lebensfreude und Selbstbestimmung genommen. Bei schlechtem Wetter also nicht mehr vor die Türe gehen? Hier lesen Sie Tipps zur Sturzvermeidung im Winter!

Was bedeutet Sturzvermeidung?

Unter Sturzvermeidung werden alle präventiven Maßnahmen verstanden, die einen Sturz verhindern. Viele Pflegebedürftige sind erst durch einen Sturz in diesen Zustand geraten. Komplizierte Oberschenkelhalsbrüche sind meist die Folgen eines Sturzes im Alter. Vor allem durch Probleme mit dem Gleichgewicht im höheren Alter, Muskelschwäche und mangelnde Reaktionen stürzen ältere Menschen und verlieren ein Stück ihrer Unabhängigkeit und Mobilität.

Die richtigen Schuhe im Winter

Für einen winterlichen Spaziergang braucht Ihr Angehöriger zunächst einmal das richtige Schuhwerk. Dieses sollte warm genug sein, beispielsweise durch ein Innenfutter. Viel wichtiger aber, um den Sturz zu vermeiden, ist eine rutschfeste Sohle. Achten Sie auf ein tiefes Profil in der Sohle. Mittlerweile gibt es sogar Schuh-Schneeketten oder Spikes, die einfach an den Schuh montiert werden.

Weiterhin muss der Schuh den Fuß vor allem guten Halt an der Ferse bieten. Achten Sie auf Schuhe, die den Fuß fest umschließen. Empfehlenswert sind hier vor allem Klettverschlüsse, da diese leicht von Ihrem Angehörigen geöffnet und geschlossen werden können. Tipp: Auch Wollsocken vermeiden das Rutschen auf dem glatten Boden. Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich aussieht: Die Wollsocken einfach über die Schuhe ziehen und schon ist der Gang zur Bäckerei ein Kinderspiel.

Nicht stressen lassen!

Wenn Ihr Angehöriger im Winter spazieren gehen möchte, dann sollte er sich Zeit dafür lassen. Jeder Schritt sollte bedacht gesetzt werden. Stress und schnelles Gehen führen schnell zu einem Sturz, da eine eisige Fläche übersehen wird. Ein Spaziergang im Schnee sollte daher langsam begangen werden, nur so kann ein Sturz vermieden werden.

Wenn Sie mit Ihrem Angehörigen die schönen Seiten des Winters draußen genießen möchten, dann lassen Sie sich Zeit. Ihr Angehöriger muss sich zunächst an den glatten und rutschigen Untergrund gewöhnen. Sinnvoll ist es auch, wenn Ihr Angehöriger sich leicht nach vorne beugt. So besteht schon mal nicht die Gefahr, dass er nach hinten fällt. Geht er leicht nach vorn gebeugt, kann er sich mit den Händen abfangen.

Achten Sie darauf, dass er seine Hände nicht in den Jackentaschen vergräbt. Vergessen Sie nicht die warmen Handschuhe. Diese schützen weiterhin vor Schürfwunden. Auch Hüftprotektoren sind bei einem Spaziergang sinnvoll. Diese dienen als Polster und schützen den Knochen und sind in jedem Sanitätshaus zu kaufen.

Unterstützung suchen

Grundsätzlich sollte Ihr Angehöriger je nach Grad der Krankheit/Behinderung nicht alleine im Winter das Haus verlassen. Begleiten Sie Ihren Angehörigen am besten oder bitten Sie Nachbarn, Ihren Angehörigen bei einem Spaziergang zu stützen.

Sollte Ihr Angehöriger doch mal alleine den Schnee genießen wollen, dann bieten Sie ihm einen Spazierstock oder eine Gehhilfe an. Diese sind oft schon Gold wert, um einen Sturz im Winter zu vermeiden. Weiterhin ist so die Selbstständigkeit Ihres Angehörigen gewährleistet.

Trainieren Sie die Muskulatur

Wichtig zur Sturzvermeidung im Winter ist eine vernünftig ausgebildete Muskulatur. Sorgen Sie dafür, dass die Beine Ihres Angehörigen ausreichend trainiert sind. Aber auch die Armmuskulatur ist wichtig, falls es doch zu einem Sturz kommt. Mit einer ausgebildeten Muskulatur besteht die Möglichkeit, den Sturz vernünftig abzufangen. Fragen Sie in Ihrer Gemeinde nach. Hier finden Sie Kurse zur Seniorengymnastik spezialisiert auf Sturzprophylaxe.

Versichern Sie Ihren Angehörigen

Ein Sturz im Winter kann fatale Folgen haben: Ein Hausumbau, der Einzug in das Pflegeheim oder die dauerhafte Benötigung von Pflegehilfsmitteln. Sorgen Sie daher mit einer Unfallversicherung vor. Diese sind oft auf Senioren und deren Risiken zugeschnitten (beispielsweise gibt es Versicherung extra für Personen ab 70 Jahren).

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Sturzvermeidung

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