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Tabuthema Stuhlinkontinenz: Sprechen Sie darüber!

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Obwohl viele Menschen in Deutschland unter einer Stuhlinkontinenz leiden, wird kaum darüber gesprochen. Den meisten ist die Erkrankung peinlich, dabei lässt sie sich in den meisten Fällen erfolgreich behandeln. Je früher Sie zum Arzt gehen und Ihr Problem schildern, umso einfacher ist die Therapie!

Wer ist am meisten von einer Stuhlinkontinenz betroffen?

Stuhlinkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Besonders Frauen, die mehrere Geburten gehabt haben, leiden häufiger darunter, weil das Gewebe im Beckenboden und Analbereich heftig überdehnt ist. Eine größere Anzahl älterer Menschen leidet ebenfalls unter einer Gewebeschwäche, die zu einer Inkontinenz führt. Der Schließmuskel funktioniert nicht mehr vollständig, sodass es je nach Ausprägung zu unterschiedlichen Formen der Stuhlinkontinenz kommt. Zudem können Übergewicht, Darmerkrankungen und Nervenschädigungen eine Stuhlinkontinenz begünstigen und auslösen.

Wichtiger Anhaltspunkt der Diagnose: die Häufigkeit der Stuhlinkontinenz

Um eine passende Behandlung zu finden, wird die Stuhlinkontinenz des Patienten nach verschiedenen Kriterien untersucht. Sie lässt sich grob in drei Stadien einteilen:

  1. Bei einer leichten Form gehen lediglich unkontrolliert Gase ab. Der Betroffene kann sie nicht mehr zurückhalten, so sehr er sich bemüht.
  2. Eine fortgeschrittene Stuhlinkontinenz zeigt sich durch zusätzliches Abgehen von Darmschleim.
  3. Die schlimmste Ausprägung einer Inkontinenz führt dazu, dass der Darminhalt gar nicht mehr gehalten und kontrolliert abgegeben werden kann.

Der Grad der Stuhlinkontinenz wird außerdem an der Häufigkeit der Ereignisse gemessen, d.h. ob die Inkontinenz nur gelegentlich auftritt, ein- bis mehrmals wöchentlich oder sogar täglich.

Ein Facharzt kann immer helfen

Egal in welchem Stadium der Stuhlinkontinenz sich Ihr Angehöriger befindet, geben Sie die Hoffnung nicht auf und gehen Sie mit ihm zunächst zum Hausarzt. Er wird Sie an den passenden Facharzt überweisen, zum Beispiel an einen Proktologen (Arzt für Enddarmerkrankungen), Chirurgen, Neurologen oder an einen Arzt der Geriatrie, der Erkrankungen älterer Menschen behandelt. Darüber hinaus gibt eine Reihe von Therapeuten, die bei der Stabilisierung des Beckenbodens und des Schließmuskels helfen können. Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Erkrankung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Inkontinenz

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