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Teil- und vollstationäre Pflege: Welche Vor- und Nachteile gibt es?

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Wenn Sie bei der Pflege Ihres Angehörigen an einen Punkt gelangt sind, an welchem Sie nicht mehr in der Lage sind, die Pflege vollkommen alleine zu übernehmen, ist die teil- oder vollstationäre Pflege eine gute Möglichkeit, sich selbst zu entlasten. Hier erfahren Sie die Vorteile der teil- bzw. vollstationären Pflege und bekommen Entscheidungshilfen.

Teilstationäre Pflege

In der teilstationären Pflege können Sie beantragen, dass Ihr Angehöriger entweder tagsüber oder nachts in der Pflegeeinrichtung betreut wird. Das ist sicherlich bei Demenz-Patienten von Vorteil, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich nachts selbst gefährden.

Manche Patienten können durch Ihre Tendenz zum Weglaufen nie alleine gelassen werden; Sie als Angehöriger können aber nicht tags- und nachtsüber auf die Person achtgeben. In der teilstationären Pflege können Sie sich vollkommen auf die Unterstützung von professionellen Pflegekräften verlassen und sicher sein, dass Ihr Angehöriger stets die beste Versorgung erhält.

Durch diese Art der Aufteilung von Pflege zu Hause, im gewohntem Umfeld und der ambulanten Pflege können Sie Ihrem Angehörigen einen Heimaufenthalt ersparen, wenn dieser das nicht möchte. Durch die Pflege tagsüber können Sie als berufstätiger Mensch Ihren Angehörigen trotzdem zu Hause pflegen, ohne Ihren Job aufgeben zu müssen.

Sie können die Person beispielsweise für 8 Uhr in die stationäre Pflege bringen und gegen 16 Uhr wieder abholen. In der Pflegeeinrichtung wird für die Verpflegung gesorgt und es gibt Freizeitangebote. Durch die sozialen Kontakte fühlen sich die Patienten weniger isoliert. Der Nachteil der teilstationären Pflege gegenüber der vollstationären Pflege ist der, dass Sie sich für die nächtliche oder die Betreuung über Tag entscheiden müssen und dass diese Einrichtungen leider nur schwer zu finden sind.

Vollstationäre Pflege

Wenn Ihr Angehöriger eine Pflegestufe erreicht hat, in der Sie als einzelne Person überfordert sind und die einfachsten Dinge wie das Aufstehen und zur Toilette gehen nicht mehr funktionieren, bietet sich eine vollstationäre Pflege an. Hier können Sie sicher sein, dass Ihr Angehöriger die nötige Betreuung erhält und Sie müssen sich keine Sorgen machen, ob die Person, wenn Sie beispielsweise einkaufen sind, jetzt gerade Hilfe braucht.

In der vollstationären Pflege wird rund um die Uhr für Ihren Angehörigen gesorgt und auch die medizinische Versorgung wird stets gewährleistet. Die vollstationäre Pflege ist auch eine Möglichkeit für Sie, wenn Sie aufgrund Ihrer Berufstätigkeit oder Ihrer Kinder einfach nicht die notwendige Zeit aufbringen können, Ihren Verwandten ausreichend Aufmerksamkeit schenken zu können.

Haben Sie hier keineswegs ein schlechtes Gewissen, schließlich können Sie nicht überall gleichzeitig sein. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Angehöriger in eine Einrichtung kommt, die ihm gefällt und besuchen Sie ihn regelmäßig, dann ist für alle bestens gesorgt.

Wo finden Sie Informationen zur stationären Pflege?

Sie können bei Ihrer Krankenkasse nach geeigneten Pflegeeinrichtungen für Ihren Angehörigen nachfragen. Hier werden Sie beraten, in welchen Einrichtungen welche Krankheitsspezialisierungen angeboten werden und wie die Kosten übernommen werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.03.2014 aktualisiert.

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