Telefonmanagement in der Pflege: So vermeiden Sie Dauerstress

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Das Telefon klingelt. “Nicht schon wieder”, geht es durch Ihren Kopf. Der Puls steigt. Sie fühlen sich angespannt. Als pflegender Angehöriger kennen Sie das. Zahlreiche Unterbrechungen verteilen sich über den Tag und teilweise auch auf die Nacht. Lesen Sie hier, wie Sie mit dieser Dauerbelastung am besten umgehen und wie ein gutes Telefonmanagement Sie entlasten kann.

Das Telefon, das wichtigste Hilfsmittel

Das Telefon gibt in der Pflegesituation Sicherheit, kann aber auch als "Verfolger" wahrgenommen werden. Es stellt schnell Kontakt her, ermöglicht soziale Teilhabe. Kleine Anliegen, die einem gerade durch den Kopf gehen, können auf kurzem Wege geklärt werden. Oft ist es das wichtigste Hilfsmittel in der Pflegesituation. Anrufe beim Arzt, bei der Pflegekasse, bei der Apotheke oder dem Pflegedienst können rasch zwischendurch erledigt werden. Hier ist das Telefon ein Segen, da viele Wege gespart werden können. Außer Sie landen in der Telefonschleife.

Telefon als Belastung

Gleichzeitig kann das Telefon auch sehr stören. Es reißt einen ständig aus anderen Zusammenhängen heraus. Bei jedem Klingeln denken Sie an das Schlimmste. Dies ist sehr belastend. In der Befürchtung der großen Katastrophe nehmen Sie das Gespräch an. Der Körper stellt sich hormonell auf Kampf oder Flucht ein. Adrenalin rauscht durch die Adern und dann diese vermeintliche Nebensächlichkeit: Es geht nur um die Bitte, wie gewohnt die geliebte Fernsehzeitung mitzubringen. Aber es hätte auch wirklich etwas geschehen sein können.

Eine Zwickmühle entsteht. Wenn Sie sich das Anrufen verbitten, verpassen sie möglicherweise eine echte Notsituation mit den Worten: "Ich wollte dich ja nicht stören." Hier hilft es, bewusst vor dem Telefonieren dreimal durchzuatmen und die Befürchtungen zu normalisieren. Entscheiden Sie, ob sie das Gespräch annehmen möchten oder nicht. Viele Dinge regeln sich auch, wenn sie nur auf die Mailbox gesprochen werden.

Auch das Aufblinken des Anrufbeantworters kann Stress auslösen. Zwischen Tür und Angel, den Mantel halb ausziehend, drücken Sie den AB-Knopf und hören die Nachricht ab. Entschleunigen Sie sich hier bewusst. Kommen Sie erst zu Hause an und widmen Sie sich dann dem Anruf. Diese vier Minuten zur Selbstpflege haben Sie immer. Gleichzeitig fällt der Rückruf wesentlich gelassener aus.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 26.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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