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Therapie bei Alzheimer: Rivastigmin-Pflaster richtig anwenden

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Um die Verträglichkeit des Cholinesterasehemmers Rivastigmin zu verbessern, wurden Pflaster entwickelt, die den Wirkstoff durch die Haut transportieren. Damit sie richtig wirken können, müssen Sie darauf achten, dass sie nach Vorschrift angewendet werden. Kleben Sie niemals mehrere Pflaster auf einmal.

Transdermale Pflaster gegen Alzheimer-Symptome

Transdermale Pflaster, also Pflaster mit Wirkstoff, sind eine praktische Arzneiform, die ein mehrmaliges Schlucken von Tabletten pro Tag überflüssig macht. Rivastigmin-Pflaster (Exelon®, Prometax®) helfen, die Gedächtnisleistungen und die Fähigkeiten zur Bewältigung von Alltagsaktivitäten bei einer Alzheimer-Demenz zu verbessern. Sie entlasten zudem den Magen-Darm-Trakt und sorgen für eine gleichmäßige Arzneiabgabe. Es ist jedoch nicht egal, wo, wie oft und wie das Pflaster aufgeklebt wird. Bei falscher Anwendung kann es zu Unter- oder Überdosierungen kommen.

So wenden Sie die Rivastigmin-Pflaster richtig an

Das Pflaster wird einmal täglich auf die saubere, trockene Haut geklebt. Der Hautbereich sollte unbehaart sein und keine Wunden haben. Bei Bedarf rasieren Sie die Stelle vorsichtig. In Frage kommt der obere oder untere Rücken, der Oberarm oder der Brustkorb. Kleben Sie das Pflaster so, dass es nicht gerade an einer Stelle sitzt, an der die Kleidung eng sitzt und reiben kann. Verwenden Sie das Pflaster nicht am Oberschenkel oder am Bauch, da dort der Wirkstoff nicht so gut weitergeleitet wird. Das Pflaster sollte nicht immer an derselben Stelle sitzen – variieren Sie immer einige Zentimeter, damit keine Hautreizungen auftreten.

Immer nur ein einziges Pflaster verwenden!

Nach einem Tag, also 24 Stunden, muss das Pflaster durch ein neues ersetzt werden. Keinesfalls dürfen Sie das alte Pflaster auf der Haut belassen, wenn Sie das nächste Pflaster anwenden! Die Pflaster dürfen nicht zerschnitten werden, da es sonst nicht wie vorgesehen wirkt und an der aufgeschnittenen Stelle ungeschützt ist und dadurch die angeordnete Dosierung nicht mehr gewährleistet werden kann. Achten Sie immer darauf, das Pflaster rundherum gut anzudrücken. Beim Baden, Duschen und Schwimmen kann das Pflaster auf der Haut bleiben, auch beim Schwitzen löst es sich nicht.

Achten Sie auch darauf, dass sich Ihr alzheimerkranker Angehöriger keine weiteren Pflaster nehmen kann. Sollte mehr als ein Pflaster aufgeklebt werden, treten Überdosierungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bluthochdruck und Halluzinationen auf. Werden diese Beschwerden nicht in kurzer Zeit behoben, können sie tödlich enden!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Therapie von Demenz

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