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Therapie von Parkinson: So erhalten Sie ein neues Lebensgefühl!

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Parkinson gilt als unheilbare Krankheit. Dennoch gibt es Therapien, die die Beschwerden lindern und den Verlauf von Parkinson aufhalten. Wie diese Therapien aussehen und welche Therapie für wen geeignet ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

Die Krankheit Parkinson kann das Leben eines Patienten erheblich einschränken. Dauernd zitternde Hände, steife Gliedmaßen, eine instabile Haltung und eine immense psychische Belastung – das sind bereits die frühen Symptome einer Parkinson-Krankheit. Damit sich die Beschwerden nicht verschlimmern, ist eine rechtzeitige Therapie von großer Bedeutung. Nur dann kann der Verlauf der Krankheit eingedämmt werden.

Diagnose Parkinson: Rechtzeitig handeln
Stellt der Arzt die Diagnose "Parkinson" auf, dann muss schnell gehandelt werden – mit einer individuell auf den Patienten zugeschnittenen Therapie. Diese kann je nach Alter und Krankheitsbild unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich zielt eine Therapie von Parkinson jedoch auf folgende Punkte ab: Verbesserung der motorischen und geistigen Fähigkeiten, Erhaltung der Selbstständigkeit im Alltag und im Beruf, Vermeidung der Pflegebedürftigkeit, Eindämmung von begleitenden Krankheiten sowie die Minimierung der Nebenwirkungen der Therapie.

Welche Medikamente werden bei der Therapie eingesetzt?
Die erste und empfohlene Möglichkeit der Parkinson-Therapie ist die Verabreichung von Medikamenten, vor allem, um den Mangel an Dopamin auszugleichen. Das Fehlen von Dopamin im Körper löst Parkinson aus. Daher helfen folgende Medikamente, um die Parkinson-Beschwerden zu lindern: Levodopa als Vorstufe zum Dopamin, Dopamin-Agonisten, die die Wirkung von Dopamin im Körper imitieren und MAO B-Hemmer und COMT-Hemmer, die verhindern, dass der Körper Dopamin abbaut. Der Arzt wird mit Ihnen absprechen, welche medikamentöse Behandlung für Sie optimal ist.

Auch die sogenannten Anticholinergika werden bei Dopamin-Mangel eingesetzt. Dieses Medikament gilt als Antagonist zum Acetylcholin, welches beim Abbau von Dopamin zu viel produziert wird. Acetylcholin ist beispielsweise für das Zittern oder die Bewegungsverlangsamung verantwortlich. Durch das Anticholinergika werden diese Symptome also eingedämmt. Allerdings ist die Einnahme dieses Medikaments mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden.

Begleitende Therapiemaßnahmen bei Parkinson
Aber nicht nur Medikamente reichen als Therapie bei Parkinson aus. Gleichzeitig ist eine Physiotherapie ratsam, um die Mobilität zu bewahren. Übungen zur Erhaltung der Bewegungsfähigkeit und zur Vermeidung der Muskelsteifheit gehören zu den typischen Einheiten einer Physiotherapiesitzung. Aber auch auf eine ausgewogene Ernährung sollte Rücksicht genommen werden: genügend Flüssigkeit und fettarmes Essen sind ein "Muss" für den Parkinsonpatienten.

Die zukünftige Therapie von Parkinson
Wissenschaftler erhoffen sich in den nächsten Jahren eine erhebliche Verbesserung der Therapie. Beispielsweise soll die Stammzelltherapie helfen, erkrankte Nervenzellen zu ersetzen. Hier werden aus dem Auge Pigmentzellen der Netzhaut ins Gehirn gepflanzt. Diese Pigmentzellen bilden Levodopa, die Vorstufe von Dopamin.

Parkinson – helfen Sie sich selbst!
Die beste Therapie von Parkinson ist auch der Austausch mit anderen Betroffenen. So ist es empfehlenswert, sich eine Selbsthilfegruppe oder Beratungsstellen zu suchen. In Gesellschaft mit anderen Patienten erhalten Sie ein neues Lebensgefühl, Sie können besser mit Ihrer Krankheit umgehen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Parkinson

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