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Therapien bei Fibromyalgie: Wärme- und Wasseranwendungen

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Da bei einer Fibromyalgie-Erkrankung die Muskeln extrem verspannt sind, müssen sie regelmäßig gedehnt und gelockert werden. Mit Wärme- und Wasseranwendungen können Sie sich leicht selbst helfen und zu Hause jederzeit nach Bedarf behandeln.

So wirkt Wärme auf schmerzhaft verspannte Muskeln

Wärme tut gut – besonders bei verkrampften Muskeln. Leiden Sie unter schmerzenden Muskeln und Sehnen, hilft Ihnen Wärme, die Spannungen herabzusetzen. Muskeln und Bindegewebe werden besser durchblutet und gelockert, Nerven- und Muskelrezeptoren positiv beeinflusst. Daher werden die Signale nicht mehr so gut an das Gehirn weitergeleitet und der Schmerz lässt nach. Der Seele tut die Wärme ebenfalls gut und hebt Ihre Stimmung deutlich an. Wie können Sie Wärme zu Hause anwenden?

Wärmeanwendung: Was Sie beim Duschen beachten sollten

Die schnellste und einfachste Form der Wärmeanwendung für den ganzen Körper ist eine warme Dusche. Gerade morgens ist es jedoch oft nicht einfach, sich zu motivieren, aufzustehen, wenn man bereits mit heftigen Schmerzen erwacht. Mit einigen Tricks, die in dem Beitrag “ Fibromyalgie: So kommen Sie trotz heftiger Schmerzen in Schwung“ beschrieben werden, schaffen Sie es bis zur Dusche. Stellen Sie sich bequem hin und lassen Sie das Wasser in einer für Sie angenehmen Temperatur auf sich herabfließen.

Regulieren Sie den Duschkopf so, dass das Wasser weich fließt und nicht prasselt, was Ihre empfindlichen Punkte an den Schultern und Nacken reizen könnten.

Wenn es Sie zu sehr anstrengt, zu stehen, besorgen Sie sich einen guten, rutschfesten Duschhocker. Darauf können Sie entspannt sitzen und abbrausen lassen. Abschließend sollten Sie die Wassertemperatur langsam kühler werden lassen, damit Ihr Kreislauf wieder in Schwung kommt. Sobald Ihnen die Temperatur unangenehm wird und Schmerzen oder Übelkeit auslöst, beenden Sie die Abkühlphase.

Baden reduziert die Fibromyalgieschmerzen

Sind Sie glücklicher Besitzer einer Badewanne, gönnen Sie sich regelmäßig ein Vollbad mit pflegenden Zusätzen, damit die Haut nicht austrocknet. Benutzen Sie einen öligen Badezusatz, müssen Sie besonders aufpassen, dass Sie beim Aussteigen aus der Wanne nicht ausrutschen. Wenn Sie zu niedrigen Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen haben, füllen Sie die Wanne bitte nur dreiviertel voll, damit der Herzbereich nicht die ganze Zeit vom warmen Wasser bedeckt ist. Sie können sich auch zusätzlich einen kühlen Waschlappen auf das Brustbein legen.

Kirschkernkissen, feuchte Tücher und Rotlicht gegen Muskelverspannungen

Wollen Sie gezielt bestimmte Muskelregionen lockern, können Sie Moorkissen oder Kirschkernkissen verwenden. Sie werden in der Mikrowelle erwärmt und sind im Handumdrehen einsatzbereit. Haben Sie beides nicht zur Hand, tut es auch ein feuchtes Handtuch. Sie können es entweder mit heißem Wasser begießen oder feucht in der Mikrowelle erhitzen. Lassen Sie es so weit abkühlen, bis die Wärme auf der Haut gut vertragen wird. Rollen oder falten Sie es passend für den entsprechenden Körperbereich zusammen und legen es auf die verspannte Stelle. Erwärmen Sie das Handtuch nach Bedarf mehrmals.

Schneller geht es mit einer Rotlichtlampe. Stellen Sie sie so hin, dass sie sicher steht und Sie bequem davor sitzen oder liegen können. Möchten Sie sich im Bett oder auf dem Sofa liegend bestrahlen, verwenden Sie einen Hocker, auf dem die Lampe stehen kann. Stellen Sie sie keinesfalls auf die Matratze, sondern legen Sie sich dichter an den Rand, damit Sie die richtige Wärmeintensität erreicht.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Rheuma

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