OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Tipps für die Pflege der Altershaut

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Bereits mit 30 Jahren beginnt unsere Haut zu altern. Weil mit dem Älterwerden Dermatosen immer häufiger vorkommen, benötigt die ältere Haut eine besondere Pflege. Denn nur zu oft wird den ersten Anzeichen einer Hauterkrankung zu wenig Beachtung geschenkt. Wir geben Ihnen Tipps für die Pflege der Altershaut.

Duschen ist besser als Baden

Ein längerer Kontakt mit Wasser entzieht der Hornschicht der Haut wasserbindende Stoffe. Deshalb ist Duschen für die Altershaut besser geeignet als Baden. Strengstens verboten sind Kernseife oder Kratzhände. Tro­ckene Haut sollte mit einer milden Seife gewaschen und sorgfältig abgespült wer­den.

Trocknen Sie die Haut gründlich ab, denn feuchte Haut neigt zu Infektionen und wird schneller wund. Dies gilt besonders dort, wo Haut auf Haut liegt (beispielsweise Extremitäten – Rumpf). Ist der Patient bettlägerig, kann an diesen Stellen zum Beispiel eine Mull­kompresse platziert werden. Sie nimmt Waschflüssigkeit und Schweiß auf.

Sorgen Sie für Rückfettung

Die trockene Altershaut benötigt rück­fettende Externa, eventuell mit Harnstoff- (beispielsweise Iso-Urea Körpermilch) oder Glyzerinzusatz. Um die Hautbeschaffenheit und ihre Funktion zu erhal­ten, gibt es unterschiedliche Pflegemittel. Ölbäder fetten die Haut.

Nach dem Auf­tragen von Wasser-in-Öl-Emulsionen bildet sich ein Fettfilm auf der Haut. Die­ser ist wegen der Wasseranteile luft­durchlässig und ermöglicht den Wärme­austausch. Gleichzeitig kann die Haut­feuchtigkeit durch den hohen Anteil an Ölen nicht so schnell entweichen.

Vermeiden Sie Puder

Puder dagegen sollte nicht zum Ein­satz kommen, da er der Hautoberfläche Wasser und Fette entzieht. Auch alkoho­lische Präparate entfetten und trocknen die Haut aus. Viele ältere Patienten mögen jedoch die kühlende Wirkung von Franzbranntwein. Aber diese Wir­kung kann auch durch im Kühlschrank gelagertes Wasser erreicht werden.

Pflegekräfte sollten auch für eine aus­reichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen sorgen. Und auch eine alternde Haut benötigt Schutz vor Sonnenlicht – zum Beispiel durch Textilien (T-Shirt, Hut mit Nacken- oder Ohrenschutz, ggf. spezielle UV-Schutzkleidung) oder Son­nenschutzcremes (UVB- oder UVA-Fil­ter). Bei starkem Juckreiz können orale Antihistaminika erforderlich sein.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter: ,

Kategorien: Krankheiten

Bewerten Sie diesen Artikel

Tipps für die Pflege der Altershaut
1 Sternen.


Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Mehr zum Thema

Dem Pflegebedürftigen beim Duschen helfen

Pflegebedürftige sollen so lange wie möglich aktiv bleiben. Helfen Sie deshalb auch beim Duschen nur so viel, wie notwendig ist. Sinnvoll ist auf jeden… Artikel lesen ›

Was müssen Sie bei der Hautpflege nach einer Beinamputation beachten?

Ob Kriegsverletzung, Folge einer Gefäßerkrankung oder eines Unfalls: Eine Beinamputation ist ein traumatisierender Einschnitt im Leben mit immensen körperlichen und seelischen Folgen. Trost und… Artikel lesen ›

Verbessern Sie die Wirkung von Creme und Lotion durch Frischhaltefolie

Viele Pflegebedürftige leiden an Hautproblemen. Die Altershaut an sich neigt zu Trockenheit. Hinzu kommt häufig extrem trockene, rissige Haut z. B. an den Füßen.… Artikel lesen ›

Häufig gestellte Fragen

Hilft Penatencreme gegen einen Dekubitus?

Muss man wegen eines offenen Wundgeschwürs zum Arzt?

Ähnliche Kurse

Dem Pflegebedürftigen beim Duschen helfen

Was müssen Sie bei der Hautpflege nach einer Beinamputation beachten?

Verbessern Sie die Wirkung von Creme und Lotion durch Frischhaltefolie

Harnstoff gegen juckende, schuppige Haut einsetzen

Problemfeld trockene Haut – welche Pflegeprodukte helfen?

Krankheiten

Krankheiten

Einer Pflegebedürftigkeit liegt immer mindestens eine Haupterkrankung zu Grunde. Die häufigsten Ursachen sind Demenz, Alzheimer, Parkinson und Schlaganfall. Hinzu kommen eine Ganze Reihe von Begleitkrankheiten.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.