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Tipps für Kinder im Umgang mit demenzkranken Großeltern

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Ist ein Angehöriger an Demenz erkrankt, wird die ganze Familie mit den Veränderungen seiner Persönlichkeit konfrontiert. Kinder gehen einerseits zwangloser mit der Erkrankung um, andererseits kann es zu Missverständnissen kommen, weil der Demenzkranke nicht mehr logisch reagiert. Bereiten Sie Ihre Kinder auf die Demenzerkrankung vor und erklären Sie ihnen, warum Opa oder Oma plötzlich anders ist.

Erklären Sie Ihren Kindern, was Demenz bedeutet

Kinder, besonders kleine, begreifen nicht sofort, was Demenz eigentlich bedeutet. Es gibt zwar einige Bücher, mit deren Hilfe Sie die Erkrankung des Familienmitglieds erklären können. Trotzdem können Besuche oder Konfrontationen mit Irritation und Tränen enden, wenn sich die erkrankte Person oder das Kind überfordert fühlt und dadurch aufbrausend oder ablehnend reagiert. Schlagen Sie daher gemeinsame Aktivitäten vor, von denen Sie wissen, dass der Demenzkranke sie bewältigen kann. Geben Sie den Kindern Tipps, wie sie sich verhalten sollten, wenn Opa wütend wird.

Ideen für gemeinsame Spiele und Unterhaltung

Konzentrieren Sie sich vor allem auf Spiele, die Ihr Angehöriger früher gern mochte. Erklären Sie den Kindern, dass Opa möglicherweise die Regeln nicht mehr im Kopf hat und das Spiel deswegen anders spielt. Dies ist kein Pfuschen, sondern eine kreative Variante, die in so einem Fall erlaubt ist. Die Kinder sollten das so akzeptieren und sich freuen, wenn sie sich selbst auch einmal über die Spielregeln hinwegsetzen dürfen.

  • Bewegungsspiele machen allen Spaß. Finden sie in der Wohnung statt, räumen Sie empfindliche Gegenstände weg und geben Sie den Kindern und dem Demenzkranken zum Beispiel einen weichen Luftballon zum Werfen oder zum auf dem Tisch rollen.
  • Hat der Demenzkranke immer gern Musik gehört oder selbst gesungen, stellen sie eine CD mit einfachen Liedern an, bei denen alle mitsingen können. Volkslieder kennen die meisten, wenigstens aus der Schule. Sind die musikalischen Interessen dennoch sehr unterschiedlich, können sich Kinder und Demenzkranke gegenseitig etwas vorsingen.
  • Alte Fotos wecken Erinnerungen und regen zum Erzählen an. Ermuntern Sie Ihr Kind, mit den Großeltern Fotoalben anzuschauen. Es macht der Oma bestimmt Spaß, dem Enkelkind von der eigenen Hochzeit oder der Einschulung zu berichten. Vielleicht kommen Ereignisse zu Tage, die Sie selbst noch nicht kannten.

Die Kinder müssen lernen, großzügig zu sein

Erklären Sie ihren Kindern, dass Sie großzügig und geduldig mit den Großeltern umgehen müssen. Diskussionen über richtig und falsch bringen niemanden weiter. Demenzkranke sind nicht in der Lage, Fehleinschätzungen einzusehen. Für sie trifft ihre eigene Wirklichkeit zu. Großeltern waren mit Kindern meist nachsichtiger als die Eltern. Genauso großzügig dürfen Enkelkinder jetzt zu ihren Großeltern sein.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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