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Tipps für Parkinson-Patienten mit Gangblockaden

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Mit Trippeln auf der Stelle versuchen manche Parkinson-Patienten, ein unangenehmes Symptom zu bekämpfen, das sich „Freezing“ nennt. Es handelt sich um Gangblockaden, die plötzlich in Situationen auftreten, wo flottes Gehen erforderlich ist, zum Beispiel an einer Ampel. Wie können Sie Ihrem betroffenen Angehörigen helfen, diese Störung zu bewältigen?

Auswirkungen von Gangblockaden

Gangblockaden sind für Parkinson-Patienten nicht nur frustrierend, sondern auch peinlich, weil nicht jeder Mitmensch dieses Problem einzuordnen weiß. Zu allem Überfluss muss sich so mancher Betroffene auch noch dumme Sprüche anhören oder wird schief angeschaut. Der Patient fällt also auf, was doppelt unangenehm ist. Die Gangblockaden sind Störungen, die innerhalb weniger Sekunden auftreten und auch wieder vorübergehen. Dennoch ist es unangenehm, wenn man gerade in einer Situation nicht von der Stelle kommt, in der Eile geboten ist oder weil man andere aufhält.

Ängste durch Freezing

Das Gefühl, plötzlich am Boden kleben zu bleiben, einzufrieren – daher die Bezeichnung Freezing – oder trippeln zu müssen, kann durch Medikamente verhindert werden. Wenn diese nicht helfen, kann Ihr Angehöriger durch ein spezielles Trainingsprogramm lernen, die Blockaden zu lösen.

Leidet er schon länger unter dem Freezing, haben sich möglicherweise zusätzlich Ängste aufgebaut, die ein plötzliches Losgehen, das Passieren einer engen Stelle oder ein Auf- der-Stelle-Wenden erschweren. Wenn Ihr Angehöriger auch unter dem "Freezing" leidet, können Sie ihm mit folgenden Tipps helfen.

Tipps für Parkinson-Patienten, um wieder in Gang zu kommen

Üben Sie am besten zu Hause und probieren Sie mit dem Betroffenen verschiedene Möglichkeiten aus, die Blockade zu lösen:

  • Wenn der Gang einfriert, einen Moment durchatmen und das Gewicht nach hinten auf die Fersen verlagern. Ruhig weiter atmen.
  • Wenn sich Ihr Angehöriger entspannt hat, gibt er sich selbst ein Kommando, um neu zu starten, zum Beispiel "Eins, zwei, drei!"
  • Probieren Sie gemeinsam aus, ob es genügt, wenn das Kommando leise gesprochen wird oder wenn es sich Ihr Angehöriger nur denkt. Zum Teil kann dies auch von der jeweiligen Situation abhängen.
  • Ein anderer Trick besteht darin, einen bestimmten Punkt auf dem Boden zu fixieren, in dessen Richtung Ihr Angehöriger gehen möchte. Das kann ein Farbklecks auf dem Teppich sein oder ein Steinchen auf der Straße.
  • Funktioniert das alles nicht, kann der Betroffene versuchen, mit Klatschen einen Start anzuregen.
  • Zu Hause können Sie an engen Stellen wie Türschwellen Signalstreifen anbringen, um Blockaden zu vermeiden.

Gangblockaden mit Hilfsmitteln lösen

Kommt Ihr Angehöriger mit den genannten Tricks nicht von der Stelle, können Sie ihm einen Anti-Freezing-Stock besorgen, der am Griff einen kleinen Hebel hat. Wird dieser betätigt, klappt am Fuß des Stocks ein kleiner, kurzer Hebel aus. Stellt man sich vor, dass man den Hebel übersteigen muss, wird die Blockade automatisch unterbrochen. Eine weitere Maßnahme ist das Tragen eines Walkmans oder MP3-Players, der rhythmische Musik spielt. Diese verbessert das Gehen und reduziert das Freezing-Risiko. Falls Ihr Angehöriger große Probleme mit dem Treppensteigen hat, könnte ein Treppenlift die Lösung sein.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Parkinson

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