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Toilettentraining bei Harninkontinenz

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Wenn Sie an einer Form der Inkontinenz leiden, lohnt es sich, neben anderen Therapiemaßnahmen, ein Toilettentraining durchzuführen. Es hilft Ihnen, wieder unabhängiger zu werden und gibt Ihnen die Sicherheit, Ihre Blase besser beherrschen zu können.

Den Zeitpunkt der Blasenentleerung kennenlernen

Ob Sie unter einer vorübergehenden Blasenschwäche oder einer Inkontinenz aufgrund einer chronischen Erkrankung leiden: Durch ein Toilettentraining lernen Sie, wann der beste Zeitpunkt für die Entleerung Ihrer Blase ist. Damit Sie nicht ständig glauben, zur Toilette gehen zu müssen, finden Sie heraus, wie groß Ihre persönlichen Abstände sind. Das hängt zum einen von der Schwere der Inkontinenz ab, zum anderen von der Trinkmenge.

Immer ausreichend trinken!

Keinesfalls sollten Sie weniger trinken, um nicht so oft zur Toilette gehen zu müssen! Je weniger Sie trinken, umso konzentrierter wird der Urin, der dann die Blase durch seinen hohen Gehalt an Ausscheidungsstoffen die Blase reizen kann.

In regelmäßigen Abständen zur Toilette gehen

Sie beginnen mit dem Training, indem Sie regelmäßig zur Toilette gehen, ob Sie müssen oder nicht. In welchen Abständen das stattfindet, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Manche fühlen sich auf der sicheren Seite, wenn sie alle zwei bis drei Stunden gehen, andere möchten vielleicht mit einem Training anfangen, bei dem sie stündlich die Blase entleeren. Finden Sie zunächst heraus, welcher Ihr Wohlfühlabstand ist. Führen Sie die Toilettengänge so lange fort, bis Sie sich sicher fühlen. Dann starten Sie das eigentliche Training, indem Sie die Abstände langsam ausdehnen.

Führen Sie ein Protokoll über Trink- und Urinmengen

Zusätzlich können Sie ein Protokoll führen, in dem Sie festhalten, wie viel Sie trinken, wie viel Urin Sie verlieren und ob die Blase einen Entleerungsreiz gemeldet hat. Geht Urin ab, bevor Sie das WC erreichen, notieren Sie die ungefähre Menge, indem Sie zwischen einigen Tropfen, feuchter Unterhose und nasser Unter- sowie Oberbekleidung unterscheiden. Nehmen Sie Ihr Protokoll zum nächsten Arztbesuch mit, damit Ihr Arzt die Problematik besser erfassen kann.

Toilettentraining darf nicht erzwungen werden

Ein Toilettentraining sollte immer freiwillig durchgeführt werden. Falls ein Angehöriger unter Inkontinenz leidet, sollten Sie ihn nicht dazu zwingen, falls er nicht möchte. Ältere, kranke Menschen oder Demenzkranke können oft nicht nachvollziehen, warum ein solches Training wichtig sein sollte. Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, können Sie versuchen, ihn regelmäßig auf die Toilette zu bringen. Vielleicht können Sie ihm deutlich machen, dass er sich nicht so häufig einnässt, wenn er regelmäßig vorbeugend die Blase entleert. Für Sie als Pflegeperson wäre es ebenfalls angenehmer, nicht ständig nasse Wäsche und Bettzeug wechseln zu müssen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Harninkontinenz

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