Ausschlafen: Besiegen Sie Ihre Schlafstörungen!

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Die Pflege eines kranken Menschen ist eine anstrengende Aufgabe. Nicht selten leiden pflegende Angehörige unter Schlafstörungen. Stress, Aggressionen und Überforderungen sind schnell die Folgen. Nutzen Sie das Wochenende oder Feiertage und schlafen Sie sich einmal richtig aus. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Schlafstörungen besiegen!

Wer in der Nacht gut schläft, fühlt sich am Tage fit und voller Energie. Vor allem in der Pflege ist ein ausgeruhter Körper von großer Bedeutung, um alle Bedürfnisse des Patienten erfüllen zu können. Versuchen Sie daher, sich vor dem Einschlafen von dem Alltagsstress zu lösen. Hier lesen Sie ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie gesund schlafen, ohne gleich auf teure Schlafmedikamente zurückgreifen zu müssen.

Minimieren Sie den Stressfaktor und Ihre Schlafstörungen

Sicherlich gibt es zahlreiche Situationen am Tag, in denen Sie sich aufregen, sich ärgern oder sich einfach überfordert fühlen. Genau diese Momente sollten Sie minimieren. Arbeiten Sie nicht auf Hochtouren, sondern lassen Sie sich Zeit. Gönnen Sie sich einige Minuten zwischendurch, um durchzuatmen. Ein Kaffee oder ein Snack sind wahrer Balsam für die Seele.

Auf keinen Fall sollten Sie den ganzen Tag auf der Überholspur verbringen. Verrichten Sie Ihre Aufgaben, aber fahren Sie auch mal einen Rastplatz an. Ruhen Sie sich aus und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen. Sie werden sehen, abends fühlen Sie sich nicht mehr zu ausgepowert, um in Ruhe einschlafen zu können.

Rituale vor dem Einschlafen

Bekannt ist, dass Fernsehen einen gesunden Schlaf nicht begünstigt, sondern eher Schlafstörungen produziert. Überlegen Sie sich daher andere Rituale vor dem Schlafengehen. Diese können Sie auch gut mit Ihrem Angehörigen durchführen. Lesen Sie beispielsweise gemeinsam vor dem Schlafen gehen ein Buch oder aber erzählen Sie sich gegenseitig von dem vergangenen Tag.

Auch ein allabendliches Bad, heiße Getränke oder klassische Musik sind kleine Helferlein, die den Stress vom Tag schnell vergessen lassen. Versuchen Sie, diese Rituale wirklich jeden Abend einzuhalten. Damit lernt Ihr Körper, wann Schlafenszeit ist und Ihre Schlafstörungen werden minimiert.

Bewegung tut gut!

Sicherlich ist die Pflege Ihres Angehörigen schon anstrengend genug. Förderlich ist es aber, sich wirklich gesund zu bewegen. Schwimmen, Spazieren gehen, Joggen oder Radfahren sind effiziente körperliche Betätigungen, die Sie vielleicht sogar zusammen mit Ihrem Angehörigen erledigen können. Strengen Sie sich ruhig an, Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Abends fühlen Sie sich dann erschöpft und schlafen schnell ein. Sie schlafen umso besser, je ausgelasteter Ihr Körper ist. Außerdem macht Sport den Geist frei und Sie nehmen keine plagenden Gedanken mit ins Bett.

Zwingen Sie Ihren Körper nicht zum Einschlafen. Gehen Sie dann ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Nur dann können Sie wirklich einschlafen. Sinnvoll ist es auch, morgens nicht allzu lange zu schlafen.

Trainieren Sie Ihren Schlaf beispielsweise durch das Schlafrestrikitionsprinzip. Hierbei stellen Sie den Wecker absichtlich früher, sie gönnen Ihrem Körper nur die Stunden Schlaf, die er wirklich braucht. Je früher Sie morgens aus den Federn kriechen, desto müder sind Sie abends, desto besser können Sie einschlafen.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Entlastung Pflegender

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