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Überlastung durch häusliche Pflege – so bekommen Sie psychologische Hilfe

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Oft kommt die Situation, dass ein Angehöriger pflegebedürftig wird, überraschend und unerwartet. Nur selten handelt es sich, um einen schleichenden Prozess auf den man sich geeignet vorbereiten kann. Trotz guter Vorsätze stellt sich meist schnell ein Gefühl der Überforderung ein. In diesem Fall haben Sie einige Möglichkeiten, sich Hilfe zu holen, um sich zu entlasten und eine Erkrankung wie das Burnout-Syndrom möglichst zu vermeiden.

Burnout-Syndrom frühzeitig erkennen

Einen nahen Angehörigen zu pflegen, ist körperlich und geistig sehr anstrengend. Rund um die Uhr muss man präsent sein und helfend zur Seite stehen. Während Arbeitnehmer nach Feierabend ihre freie Zeit genießen und abschalten können, bleibt dies jetzt aus. Durch die hohe Verantwortung, die man tagsüber und nachts tragen muss, kann man oft nicht mehr abschalten und gerät so schnell in eine Situation, in der die eigene Gesundheit auf dem Spiel steht.

Beobachten Sie sich daher gut und achten Sie auf Veränderungen. Auch sollten Sie Kommentare von Freunden und Bekannten ernst nehmen, wenn diese Ihnen sagen, dass Sie übermüdet oder krank aussehen. Eventuell steuern Sie bereits langsam auf ein Burnout-Syndrom zu. Das Gefühl, ausgebrannt zu sein, kennen heute viele Menschen aus der Berufswelt, doch auch in der Pflege kommt es häufig vor.

Es gibt einige Punkte, die Sie besonders beachten sollten:

  • Wachen Sie morgens bereits mit einer negativen Grundstimmung auf und sehen gegen die Aufgaben des Tages an?
  • Haben Sie kaum noch Freude und lachen wenig?
  • Ertappen Sie sich dabei, wie Sie über bestimmte Themen grübeln und darin versinken?
  • Vielleicht haben Sie nur noch wenig Hunger und können nicht mehr richtig schlafen.
  • Um besser einschlafen zu können, helfen Sie vielleicht mit etwas Rotwein oder Beruhigungstabletten nach.

Hilfe für die Seele bekommen

Sicher fühlen Sie sich verpflichtet, rund um die Uhr für den Erkrankten da zu sein. Sie müssen jetzt aber umdenken und sich Ihre Freiräume schaffen. Psychisch hilft es oft, wenn Sie sich mit Gleichgesinnten treffen und sich über Ihre Erfahrungen austauschen. Dies führt zu einer mentalen Entlastung; oft erhält man außerdem hilfreiche Ratschläge, die man im Alltag in der Pflege umsetzen kann.

Um eine Selbsthilfegruppe vor Ort zu finden, können Sie Ihren Pflegedienst fragen. Gibt es eine solche Gruppe nicht, können Sie mit Hilfe von einer kleinen Anzeige in der Tageszeitung oder Aushängen vielleicht sogar ein eigenes Treffen von Angehörigen organisieren.

Vielleicht hilft Ihnen der Austausch mit Angehörigen schon weiter, so dass Sie gestärkt sind. In einigen Fällen ist dies jedoch nicht ausreichend, um die Belastung zu bewältigen. Dann ist es Zeit den Hausarzt aufzusuchen. Eventuell ist es notwendig, dass Sie eine Auszeit in Form einer psychosomatischen Kur benötigen.

Vielleicht reicht eine ambulante Psychotherapie in Ihrem Wohnort aus. Nehmen Sie auf jeden Fall die Angebote Ihres Arztes an, auch wenn es Ihnen schwerfällt, den Erkrankten eine Zeitlang in andere Hände geben zu müssen. Nur wenn Sie psychisch gesund bleiben, können Sie ihm dauerhaft helfen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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