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Veränderungen durch den Umzug des Partners ins Pflegeheim

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Besonders für Ehepaare ist es schwer, mit der räumlichen Trennung umzugehen, die der Einzug in eine Pflegeeinrichtung mit sich bringt. Für den Daheimgebliebenen ist die Situation häufig mit Schuldgefühlen und Gewissensbissen verbunden. Gedanken kommen auf, das Versprechen, in guten wie in schlechten Tagen zueinander zu stehen, nicht erfüllt zu haben.

Zwiespältige Gefühle beim Umzug des Partners ins Pflegeheim

Durch den Einzug in ein Pflegeheim entstehen für beide Partner neue Lebenssituationen. Der pflegebedürftige Mensch wird nun fast ausschließlich von professionellen Pflege- und Betreuungskräften umsorgt, während dies für den gesunden Ehepartner manchmal nur schwer auszuhalten ist. Oft gewöhnt sich der pflegebedürftige Mensch jedoch schneller an die neue Situation, als der Daheimgebliebene. Der fragt sich häufig noch lange nach dem Umzug, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat und hadert mit sich und aufkommenden Schuldgefühlen.

Die Angst vor dem Alleinsein will überwunden werden

Den langjährigen Partner in ein Heim zu geben, ist ein weit reichender Schritt. Da schwingt immer auch die Angst mit, jemanden oder etwas aufzugeben. Hinzu kommt, dass sich der Alltag des Daheimgebliebenen plötzlich auch vollkommen anders gestaltet. Fest steht, das Alleinsein und damit umgehen zu können fällt schwer und will gelernt sein.

Änderungen in der Partnerschaft durch die räumliche Trennung

Mit dem Einzug in ein Heim, steht das Leben für den pflegebedürftigen Menschen und seinem Ehepartner an einem Wendepunkt, der allerdings nicht das Ende der Beziehung bedeutet. Sie bietet dem gesunden Partner vielleicht auch eine Chance, wieder den Menschen selbst hinter der Pflegebedürftigkeit wahrzunehmen. Auch Persönliches, das lange hinter der Pflege zurückstecken musste, kann angegangen werden. Es gibt wieder Zeit, Freundschaften und Hobbys zu pflegen.

Lassen Sie sich bei Schuldgefühlen beraten

Sprechen Sie aber auch mit anderen Menschen über Ihre Gefühlslage. Dies kann Ihnen helfen, besser mit möglichen Schuldgefühlen und Gewissensbissen zurecht zu kommen. Dies können Sie in Angehörigengruppen tun, aber auch in Einzelgesprächen mit Seelsorgern oder Mitarbeitern von Beratungsstellen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Stationäre Pflege

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