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Verdacht auf Demenz: Reden Sie darüber!

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Weil die meisten Demenzerkrankungen nicht heilbar sind, ist die Angst groß, einmal selbst daran zu leiden. Sollten Sie beobachten, dass Ihr Partner, ein Elternteil oder ein Kollege zunehmend vergesslich wird und sich zurückzieht, sprechen Sie offen mit ihm über das Problem.

Angst vor einer Demenzerkrankung macht einsam

Die meisten Demenzen sind nicht heilbar, es sei denn, sie sind durch andere Erkrankungen entstanden, die sich behandeln lassen. Bei erfolgreicher Therapie verschwinden dann auch die Demenzerscheinungen wieder.

Überwiegend handelt es sich jedoch um Demenzen wie die Alzheimer-Krankheit, die zwar mit Medikamenten aufgehalten, aber nicht geheilt werden können. Kein Wunder, dass die Angst vor einer solchen Erkrankung so groß ist, dass man am liebsten weglaufen würde.

Wenn die Vergesslichkeit zunimmt

Wer merkt, dass er über das übliche Maß hinaus vergesslich wird, zieht sich häufig zurück, um nicht aufzufallen. Betroffene mögen nicht mehr an gesellschaftlichen Ereignissen wie Familienfeiern teilnehmen, selbst die gemeinsamen Mahlzeiten mit der Familie oder die Zusammenarbeit mit Kollegen werden zum Hindernislauf und daher möglichst gemieden. Sollte Ihnen auffallen, dass ein Familienangehöriger oder ein Kollege zunehmend verschlossen wird, sprechen Sie ihn in einer ruhigen Situation an.

Beratungsstellen in Anspruch nehmen

Falls sich der Betroffene Ihnen gegenüber nicht äußern möchte, weil die Angst und die Scham vor einer möglichen Demenz zu groß sind, empfehlen Sie ihm spezielle Beratungsstellen oder suchen über das Internet direkt das nächst gelegene Hilfsangebot heraus. Sie können sich auch selbst dort per Telefon oder E-Mail beraten lassen, wie Sie mit dem Erkrankten umgehen sollten. Letztlich kann allerdings nur eine Untersuchung durch einen Facharzt Klarheit bringen.

Nach der Diagnose das Umfeld einweihen

Hat sich die Diagnose „Demenz“ bestätigt, sollte das soziale Umfeld des Betroffenen eingeweiht werden. Nur so kann jeder Verständnis für das veränderte Verhalten des Erkrankten aufbringen und sich darauf einstellen. Außerdem muss sich der Patient nicht mehr verstecken, was eine große Entlastung für ihn bedeutet. Sprechen Sie offen mit ihm über seine Krankheit und zeigen Sie ihm, dass er weiterhin ein wertvolles Mitglied der Familie beziehungsweise des Freundeskreises darstellt.

Hilfreicher Service: das Alzheimer-Telefon

Sowohl für ihn als auch für Sie als Angehöriger ist das Alzheimer-Telefon unter der Nummer 01803 – 17 10 17 (0,09 Euro/ Minute) oder unter 030 – 25 93 79 51 4 (je nach eigenem Tarif) ein hilfreicher Service der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, den Sie von montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr in Anspruch nehmen können.

Außerhalb dieser Zeiten sind individuelle Sprechzeiten möglich. Sie bekommen dort verständnisvolle Unterstützung und Informationen zu der entsprechenden Demenzerkrankung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Umgang mit Demenzerkrankten

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