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Verschiedene Formen der Demenz: Alzheimer als häufigste Form

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Es gibt von der Demenzerkrankung sehr viele verschiedene Formen. So erkrankt heute ca. 1 % der 65-69-jährigen an Demenz, bei den 75-79-jährigen sind es 6 % und bei den 85-89-jährigen sind es immerhin schon 24%. In Deutschland leben zurzeit 1,4 Millionen Menschen mit verschiedenen Formen der Demenz. Im Jahr 2050 gehen die Wissenschaftler davon aus, dass 2,6 Millionen Menschen betroffen sein werden.

Eine der häufigsten und bekanntesten Form ist die Alzheimer-Demenz, benannt nach dem deutschen Nervenarzt Alios Alzheimer, der 1901 bei einer 51-jährigen Frau eine Form des Abbaus der Merkfähigkeit beschrieb. Dieses wurde 1907 erstmalig veröffentlicht.

Die Krankheit ist ein schleichender Prozess, der sich meist über Jahre schon unerkannt ausbreitet, es ist eine sogenannte schleichende Veränderung. Die Verbindungen von Nervenzellen brechen ihre Verbindungen ab. Häufig betroffen sind das Gedächtnis und die Informationsverarbeitung. Alte Informationen, das was einmal erlernt wurde, und Sinneseindrücke (neue Eindrücke) werden vernetzt, durch das Absterben der Nervenzellen und der Verlust der Botenstoffe kann das nicht mehr richtig verarbeitet werden.

Es gibt Zeichen, die auf eine Alzheimer Demenz zutreffen könnten, unter anderem das Vergessen von Namen, Terminen und auftretenden Verwirrtheitszuständen, diese treten nicht gelegentlich auf sondern häufig. Die Betroffenen sind zerstreut und wissen manchmal nicht die gewohnten alltäglich wiederkehrenden Handlungen auszuführen. Ab und an fehlen die "Worte", die sogenannten Wortfindungsstörungen.

Sie bekommen Orientierungsprobleme und finden sich in ihrer eigenen Umgebung nicht mehr zurecht, kommen nicht mehr nach Hause. Witterungsbedingte Kleidung wird nicht mehr gefunden, d.h. sie können nicht mehr unterscheiden zwischen kalt und warm. Weitere Anzeichen sind das Liegenlassen von Gegenständen und dass Gegenständen nicht mehr ihre Bedeutung fehlerfrei zugeordnet werden kann (z.B. Zucker in den Kühlschrank stellen).

Vergesslichkeit oder Demenz?

Ab und an lässt fast jeder mal den Schlüssel oder das Portemonnaie liegen. Bei Menschen mit Demenz kommt es jedoch vor, dass sie Gegenstände an völlig unangebrachte Plätze legen, wie z.B. ein Bügeleisen in den Kühlschrank oder eine Uhr in die Zuckerdose. Im Nachhinein wissen sie nicht mehr, wohin sie die Gegenstände gelegt haben. Die Persönlichkeit ändert sich plötzlich und über einen längeren Zeitraum, das Gegenteil von der Persönlichkeit kann eintreten, von freundlich zu ärgerlich. Das Interesse an Hobbys und die Arbeit kann verebben.

Die Stadien der Alzheimererkrankung

Es gibt bei der Alzheimererkrankung drei Stadien, das frühe Stadium ist meist einhergehend mit dem Verlust des Kurzzeitgedächtnis, d.h. es kann sich an zuvor geführten Gesprächen nicht mehr erinnert werden. Gleichzeitig verliert die Sprache an Präzision, häufig werden solche "Schwächen" überspielt mit anderen Wörtern, die dazu passen.

Das mittlere Stadium ist meist schon geprägt von mehr Hilfebedarf, bei den Mahlzeiten, die im frühen Stadium begonnenen Zeichen verstärken sich, oft kommt es vor, dass der Betroffene nachts durch die Gegend streift, und am Tage vor sich hindöst.

Im späteren Stadium verstärkt sich die Hilflosigkeit, wenige Dinge können noch umgesetzt werden, die Darm- und Blasenfunktion kann nicht mehr gesteuert werden, die Körperhaltung. Hilfe in allen Verrichtungen des täglichen Lebens sind notwendig. Oft versterben die betroffenen Menschen an einer Lungenentzündung

Auszugehen ist davon, dass jedes Stadium ca. 3 Jahre dauern könnte, dieses darf nicht generell pauschalisiert werden, es kann bei einigen auch rascher gehen oder länger dauern.

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Kategorien: Demenz

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