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Vorsorgevollmacht: Ein gesetzlicher Vertreter

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Vorsorgevollmacht und Entmündigung? Diese Worte kursieren immer wieder durch den Volksmund. Doch was hat es wirklich damit auf sich. Wie, wann und vor allem von wem wird eine Vorsorgevollmacht ausgesprochen? Alles, was Sie über die Vorsorgevollmacht wissen sollten und wann sie wirklich Sinn macht.

Eine Vorsorgevollmacht dient dazu, in einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für eine andere Person zu erledigen. Der Bevollmächtige wird dann zum gesetzlichen Vertreter und soll im Willen des nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgebers entscheiden.

Aber wann ist ein Mensch nicht mehr entscheidungsfähig?
Diese Frage ist besonders in der Pflege immer wieder ein Thema. Wenn Angehörige an Demenz oder ähnlichen bewusstseinsverändernden Krankheiten leiden, stehen die pflegenden Angehörigen früher oder später vor dieser Entscheidung. Doch die Einschätzung obliegt nicht allein den Angehörigen. Eine Vorsorgevollmacht muss unter ärztlicher Einschätzung vom Gericht erteilt werden.

Besser Vorsorge als Nachsorge
Eine solche Vollmacht bedeutet viel Verantwortung und absolutes Vertrauen. Dementsprechend ist es sinnvoll, diese Entscheidung mit dem Pflegebedürftigen rechtzeitig zu treffen. Dabei ist ein uneingeschränktes persönliches Vertrauen zu dem Bevollmächtigen Voraussetzung.

Tipp: Verschieben Sie solche Gespräche nicht auf später, sondern sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen offen über Notsituationen und die Vorsorgevollmacht. Tritt die Notfallsituation ein, müssen solche Vollmachten oftmals aufwendig erteilt werden und nehmen viel Zeit in Anspruch.

Besser Vorsorge als Nachsorge
Eine solche Vollmacht bedeutet viel Verantwortung und absolutes Vertrauen. Dementsprechend ist es sinnvoll, diese Entscheidung mit dem Pflegebedürftigen rechtzeitig zu treffen. Dabei ist ein uneingeschränktes persönliches Vertrauen zu dem Bevollmächtigen Voraussetzung.

Tipp: Verschieben Sie solche Gespräche nicht auf später, sondern sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen offen über Notsituationen und die Vorsorgevollmacht. Tritt die Notfallsituation ein, müssen solche Vollmachten oftmals aufwendig erteilt werden und nehmen viel Zeit in Anspruch.

Wie weit geht eine Vorsorgevollmacht?
Die Vorsorgevollmacht ist eine Willenserklärung, die eine rechtsgeschäftliche Vertretung erlaubt. Dadurch kann in einigen Situationen auf einen rechtlichen Betreuer verzichtet werden.

Allerdings gelten besonders im gesundheitlichen und höchstpersönlichen Bereich einige Vorschriften des Betreuungsrechtes, an die sich der Vorsorgebevollmächtige halten muss. Dementsprechend müssen freiheitsentziehende Maßnahmen und freiheitsentziehende Unterbringung vom Gericht genehmigt werden, auch wenn eine Vorsorgevollmacht vorliegt.

Die Vorsorgevollmacht ist also in gesundheitlichen Belangen auch einigen Beschränkungen durch das Gesetz unterworfen. Doch in finanziellen Angelegenheiten gibt es keinerlei Kontrollen. Hier hat der Vorsorgebevollmächtigte einen freien Handlungsspielraum, außer es liegen in der Vorsorgevollmacht definierte Kontrollmechanismen vor. So kann eine Vollmacht erteilt werden, bei der immer zwei Bevollmächtigte zustimmen müssen (Vier-Augen-Prinzip).

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Vorsorgevollmacht

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