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Warum die Lebensmittelkennzeichnung für Ältere oft unzureichend ist

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Etikett und Zutatenliste vieler verschiedener verpackter Lebensmittel lassen hierzulande in mehrerer Hinsicht zu wünschen übrig. Sei es eine unzureichende Kennzeichnung einzelner Inhaltsstoffe oder das Verwenden von Synonymen für bestimmte Zutaten oder eben schlicht und einfach die Schriftgröße – nicht nur ältere Menschen sind dadurch bei ihrer Lebensmittelauswahl benachteiligt.

Wenn wir Lebensmittel einkaufen, wünschen wir uns als Verbraucher volle und vor allem lückenlose Transparenz über Herkunft und Inhaltsstoffe, besser noch über Verarbeitung und Verpackung. Die ausführlichen Informationen zu den Lebensmitteln erleichtern uns ebenso die Kaufentscheidung wie der Preis und die Verfügbarkeit.

Sind wir nun aber eingeschränkt, beispielsweise durch Alterserscheinungen wie verschlechterte Sehleistung oder kennen bestimmte Fachbegriffe und Synonyme nicht, haben wir es schwer, genau nach unseren Vorstellungen, Wünschen und Notwendigkeiten (z.B. Allergien und andere Erkrankungen) einzukaufen.

Bessere Kennzeichnung soll Kaufentscheidung für ältere Menschen erleichtern

Eine Benachteiligung insbesondere älterer Menschen entsteht beispielsweise, wenn das Etikett oder die Zutatenliste nur unvollständig ist (allergene Stoffe oder unverträgliche Zutaten können so nicht erkannt werden), Synonyme, Fachbegriffe oder neuartige Zutaten aufweisen oder aufgrund von Schriftart und Schriftgröße nicht lesbar ist. Sind diese Benachteiligungen gegeben, benötigen die Betroffenen mehr Unterstützung bei der Einschätzung und Auswahl ihrer Lebensmittel.

Zu diesem Ergebnis kam auch eine Untersuchung der Universität Regensburg. Demnach berücksichtigt die Industrie kaum bis gar nicht die Bedürfnisse der Senioren nach klaren, deutlich sichtbaren Produktinformationen. Dadurch geht letztlich wertvolles Kaufpotenzial verloren. Würden ältere Menschen durch eine bessere Kennzeichnung der Lebensmittel unterstützt, könnten sie zu einer gesünderen Ernährungsweise bewegt werden, wodurch wiederum nebenbei auch der Kostendruck auf das Gesundheitssystem sinken würde.

Gesundheit und Wohlbefinden als Kaufmotive

Die meisten älteren Menschen wünschen sich zwar, ernährungsbewusst einzukaufen, sind dafür aber auf ernst zu nehmende und ausreichende Lebensmittelinformationen auf dem Etikett angewiesen. Neben der Erfahrung die die Senioren durch jahrelanges Einkaufen von Lebensmitteln mitbringen, ist es dennoch notwendig, durch geeignete Hinweise das Ernährungswissen der Verbraucher zu verbessern und sie beim Einkauf zu unterstützen.

Vergrößerte Produkthinweise beispielsweise können die Informationsverarbeitung verkürzen. Auch Informationen wie "fettreduziert" oder "reich an Kalzium" wären für ältere Menschen hilfreich. Ideal wären nach Ansicht der Regensburger Wissenschaftler zudem auch farbig gestaltete Gütezeichen mit einfachen und verständlichen Textelementen wie "hoch", "mittel" und "niedrig".

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Ernährung

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