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Warum eine Demenz möglichst früh diagnostiziert werden sollte

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Viele Demenzformen sind nicht heilbar, dennoch ist es sinnvoll, so früh wie möglich herauszufinden, wodurch die ersten auffälligen Symptome verursacht werden. Die Demenz zu ignorieren oder sie dem Betroffenen zu verschweigen, macht es allen Beteiligten unnötig schwer.

Sekundäre Demenzen können behandelt werden

Sobald sich der Verdacht erhärtet, dass ein Angehöriger an einer Demenz erkrankt ist, sollte dies unbedingt von einem Facharzt untersucht werden. Immerhin ist es in etlichen Fällen möglich, die Symptome zu behandeln, wenn sie durch eine andere Erkrankung oder Vergiftung ausgelöst wurden. Werden die Ursachen beseitigt, verschwinden auch die Demenzerscheinungen wieder. Dies ist bei sogenannten sekundären Demenzen der Fall.

Im frühen Stadium der Demenz kann der Patient noch mitentscheiden

Aber auch für Patienten mit einer unheilbaren Demenz, deren Angehörige und das Umfeld ist es hilfreich, wenn sie wissen, was auf sie zukommen kann. Solange der Betroffene noch in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, kann er zusammen mit seiner Familie oder einer betreuenden Person planen, was mit ihm in Zukunft geschehen soll. Gemeinsam können noch finanzielle und versicherungstechnische Dinge geregelt werden, die dafür sorgen, dass der Kranke in Zukunft möglichst optimal betreut und gepflegt werden kann.

Demenzsymptome können gelindert werden

Durch eine frühe Diagnose kann eine Behandlung eingeleitet werden, die auf mehreren Ebenen hilft. Mit verschiedenen Medikamenten kann der Verlauf verzögert werden. Zusätzlich gibt es spezielle Trainingsprogramme, die die kognitiven Fähigkeiten des Patienten stimulieren, z. B. die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Orientierung und einiges mehr. Das Gedächtnis kann auch in Gruppen trainiert werden, um Probleme zu lindern.

Sozialer und emotionaler Isolation vorbeugen

Ein wesentlicher Baustein bei der Behandlung einer beginnenden Demenz ist die psychologische Unterstützung, um eine soziale und emotionale Isolation zu vermeiden. Dies geschieht ebenfalls in Gruppen und/oder gemeinsam mit der Familie beziehungsweise mit dem Paar. Hierbei wird an der Erinnerung gearbeitet, z. B. mithilfe einer Kunsttherapie.

Sich rechtzeitig auf den dementen Angehörigen einstellen

Je früher bekannt ist, dass jemand an einer Demenz erkrankt ist, desto eher kann sich auch das Umfeld darauf einstellen und angemessen damit umgehen. Statt sich zu ärgern, dass der Partner, die Mutter oder der Freund furchtbar schusselig ist oder ein nerviges Verhalten an den Tag legt, können Sie gelassener mit den Unzulänglichkeiten des Betroffenen fertig werden. Je mehr Sie über die Krankheit wissen, umso besser können Sie die Situation einschätzen und nehmen z. B. aggressives Verhalten nicht so persönlich.

Mit der Gewissheit lässt es sich leichter leben

Mit der Wahrheit leben Sie besser, als mit der Ungewissheit. Wenn Sie sich ständig fragen müssen, was mit Ihrem Angehörigen los ist und wie Sie darauf reagieren sollen, geraten Sie in Stress. Gehen Sie rechtzeitig mit dem Betroffenen zum Arzt, auch wenn er sich nicht krank fühlt. Sollte er sich weigern, einen Facharzt aufzusuchen, schlagen Sie ihm einen Gesundheitscheck beim Hausarzt vor. Dieser wird den Patienten dann an einen Neurologen überweisen.

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Kategorien: Umgang mit Demenzerkrankten

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