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Was kostet Sie die Kurzzeitpflege?

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Die Kurzzeitpflege ist eine interessante Möglichkeit, wenn Sie für einen gewissen Zeitraum stationäre Pflege in Anspruch nehmen und danach die Pflege wieder selbst übernehmen möchten. Allerdings stellen sich viele Menschen schnell die Fragen, wie diese Form der Pflege finanziert wird.

Haus aus GeldFoto: © moerschy | Pixabay.com

Ohne Pflegestufe keine Kostenübernahme

Damit Sie für Ihren Angehörigen, den Sie pflegen, die Kurzzeitpflege beantragen können, muss zuerst eine Einstufung in die Pflegestufe erfolgen. Ist dies nicht der Fall, übernimmt die Pflegekasse keine Kosten. Allerdings gibt es keine Vorgaben, welche Pflegestufe vorhanden sein muss – Pflegestufe 0 mit einer erheblich eingeschränkten Alltagskompetenz ist ebenfalls ausreichend.

Bis zu 1612 Euro im Jahr

Sie können einen Aufenthalt beantragen, der bis zu 4 Wochen pro Kalenderjahr betragen kann. Ist die häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich, kann die stationäre Kurzzeitpflege bewilligt werden. Für bis zu 4 Wochen werden Ihnen beziehungsweise Ihrem Angehörigen maximal 1.612 Euro zur Verfügung gestellt. Werden keine Leistungen der Verhinderungspflege beansprucht können Sie die Leistungen der Kurzzeitpflege verdoppeln!

Von diesem Beitrag werden allerdings ausschließlich die Grund- und Behandlungsleistungen bezahlt. Sie setzen sich der Körperpflege, der Ernährung und Mobilität zusammen. Auch die medizinische Versorgung und die sozialen Angebote im Pflegeheim sind in diesen Leistungen enthalten. Selbst aufkommen müssen Sie (beziehungsweise Ihr Verwandter) noch für Unterkunft und Verpflegung.

Diese entstehenden Kosten können wiederum über die  zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen, die allen Pflegebedürftigen mit Pflegestufe (0-3) zustehen, aufgefangen werden.

Vergleichen, um Eigenanteil zu senken

Da die Einrichtungen ihre Preise selbst festlegen, lohnt sich ein Vergleich. Die Kosten können variieren, sodass Sie unter Umständen sparen können. Lassen Sie sich daher von den Heimen ein schriftliches Angebot machen, in welchem die Kosten aufgeschlüsselt sind.

Trotzdem kann der Eigenanteil noch relativ hoch sein. Hat man bei der Pflegestufe 1 beispielsweise ein tägliches Heimentgelt von ungefähr 85 Euro, summiert sich dies bei einem Aufenthalt von vier Wochen  auf einen Eigenanteil von mehr als 750 Euro. Bei der Pflegestufe 2 ist der Eigenanteil schnell bei knapp 900 Euro und bei Pflegestufe 3 bei mehr als 1.000 Euro.

Hilfe vom Sozialamt möglich

Wenn möglich, wird die Rente des Betroffenen hinzugezogen, um die Differenz auszugleichen. Reicht sie jedoch nicht aus, muss grundsätzlich die Verwandtschaft den Differenzbetrag aufbringen. Eine Übernahme der Kosten durch das Sozialamt ist möglich, wenn Sie nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen.

Das Sozialamt ist aber auch an entsprechende Vorgaben gebunden. Ihr Verwandter muss eine Pflegestufe oder eine Bescheinigung über eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz besitzen und alle anderen finanziellen Möglichkeiten müssen bereits ausgeschöpft sein. Sie selbst dürfen über keinerlei Vermögen verfügen. Verlassen Sie sich aber nicht darauf, dass das Sozialamt alle Kosten übernimmt. Üblicherweise bleibt ein Eigenanteil bestehen. Wie hoch dieser ist, hängt allerdings von den finanziellen Möglichkeiten der Betroffenen ab. Das Sozialamt trifft die Entscheidung einzelfallabhängig.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 27.08.2016 aktualisiert.

Kategorien: Kurzzeitpflege

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