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Was passiert im mittleren Stadium der Alzheimer-Krankheit?

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Nicht immer lässt sich sofort erkennen, in welchem Stadium sich ein Alzheimer-Kranker befindet. So verschieden die Persönlichkeiten der Menschen sind, treten auch die Symptome in Erscheinung. Wenn der Betroffene jedoch seine engsten Verwandten nicht mehr erkennt, kann man davon ausgehen, dass er sich in der mittleren Phase der Alzheimer-Krankheit befindet.

Die letzten Jahrzehnte verschwinden aus dem Gedächtnis

Eins der Hauptsymptome der Alzheimer-Krankheit, die Vergesslichkeit, nimmt im fortgeschrittenen Stadium noch größere Ausmaße an als zu Beginn. Der Betroffene kann sich nun gar nicht mehr an die letzten Jahrzehnte erinnern und erkennt oft seinen Partner und seine Kinder nicht mehr, geschweige denn andere Personen, die ihm nahe stehen.

Die Kindheit rückt in die Gegenwart

Erlebnisse, die in seiner Kindheit und Jugend wichtige Rollen gespielt haben, sind dafür so gegenwärtig, als wären sie gerade eben passiert. Personen, mit denen der Betroffene engen Kontakt hatte, sind ihm plötzlich wieder so nah, als hätte er sie gerade gesehen. Da er nicht weiß, dass er krank ist, besteht er darauf, dass seine Erinnerungen von damals aktuell sind. Das erschwert den Umgang mit ihm zwangsläufig.

Persönlichkeitsveränderungen machen das Leben schwer

Alzheimer-Kranke bemerken selbst, dass sie sich im Alltag nicht mehr zurechtfinden, und reagieren entsprechend gereizt oder sogar aggressiv. Jeder drückt seine Empfindungen über den Verlust seiner geistigen Fähigkeiten anders aus: Manche sind unglücklich, verzweifelt, andere sind wütend, ängstlich oder fühlen sich betrogen. Da sie sich nicht an ihre Familie erinnern können, werden sie oft misstrauisch und glauben zum Beispiel, bestohlen zu werden.

Anschuldigungen nicht persönlich nehmen

Das kränkt und enttäuscht Sie als Angehörigen natürlich und macht Sie ebenfalls unglücklich. Versuchen Sie, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass der Kranke nicht anders kann. Er ist nicht in der Lage, sein Verhalten zu verändern, Sie dagegen können es. Wenn Sie akzeptieren, dass es die Krankheit ist, die den Vater, die Mutter oder den Partner zu dem gemacht hat, was er heute ist, und nicht er selbst, dann fällt es Ihnen vielleicht ein wenig leichter, Geduld in schwierigen Situationen zu bewahren.

Unterstützung durch Selbsthilfegruppen finden

Spätestens ab dem mittleren Stadium der Alzheimer-Krankheit Ihres Angehörigen brauchen Sie moralische Unterstützung. Suchen Sie eine Selbsthilfegruppe auf, in der Sie sich mit anderen Menschen austauschen können, die das Gleiche erleben wie Sie. Dort können Sie auch Ihren Gefühlen freien Lauf lassen und Tipps bekommen, wie Sie den Umgang mit dem Kranken meistern können.

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Kategorien: Alzheimer

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