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Was Sie bei der Auswahl der teilstationären Pflege beachten sollten

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Bei der teilstationären Pflege wird die Pflege außer Haus mit der Betreuun g zu Hause kombiniert. Oft kann man dadurch den Umzug in ein Heim vermeiden und Freiräume für den Pflegenden schaffen. Was müssen Sie beachten bei der Entscheidung zwischen Tag- und Nachtpflege, bei der Auswahl der Einrichtung und bei der Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung?

Teilstationäre Pflege am Tag oder in der Nacht?

Wenn Ihr Angehöriger in einer Tagespflegestätte versorgt wird, wird er bis zu acht Stunden betreut, üblicherweise unter der Woche zwischen 8 und 16 Uhr. Ein Fahrdienst holt ihren Angehörigen bei Ihnen ab und bringt Ihn wieder zurück, wenn Sie diese Fahrt nicht selbst erledigen können. Die restliche Zeit über sind Sie für die Pflege zuständig, also frühmorgens, abends, nachts und am Wochenende.

Durch eine Betreuung tagsüber können Sie Ihrem Beruf weiter nachgehen und trotzdem einen Teil der Pflege selbst ausüben. Auch wenn Sie nicht berufstätig sind, kann es sinnvoll sein, Ihren Angehörigen in eine Tagespflegestätte zu geben, zum Beispiel, wenn er Demenz hat. Während er dort gepflegt wird, können Sie sich etwas erholen und in Ruhe andere Dinge erledigen.

Die Tagespflegestätte bietet für Ihren Angehörigen neben Pflege und Mahlzeiten auch Therapie und Freizeitmöglichkeiten. Ihr Angehöriger gewinnt vielleicht durch neu geknüpfte Bekanntschaften und durch die Aktivitäten wieder Lebensmut zurück und kann ihm noch verbliebene Fähigkeiten trainieren.

Einrichtungen, die sich um die nächtliche Pflege Ihres Angehörigen kümmern, betreuen dagegen vom frühen Abend bis zum frühen Morgen. Diese Pflegeform ist für Ihren Angehörigen geeigneter, wenn er nachts sehr unruhig ist und medizinisch versorgt werden muss. Auch hier kann wieder ein Fahrdienst für das Abholen und Zurückbringen Ihres Angehörigen herangezogen werden. Die Pflegekräfte übernehmen Arbeiten aus dem Bereich der Grundpflege, also Waschen, Körperpflege und Ankleiden Ihres Angehörigen.

Wie Sie das richtige Angebot finden können

Noch ist das Finden einer teilstationären Einrichtung wesentlich schwieriger als das Finden eines geeigneten Heims. Sie können sich bei den Wohlfahrtverbänden, Pflegediensten und Pflegeversicherungen in Ihrer Nähe nach geeigneten Häusern erkundigen.

Sie sollten sich für die Auswahl der Einrichtung Zeit nehmen und sich eingehend beraten lassen. In der von Ihnen gewählten Einrichtung sollte es einen geregelten Tagesablauf geben, der nicht zu starr ist. Ihr Angehöriger sollte an einem Programm teilnehmen können, das seiner Pflegestufe und geistigen und körperlichen Regheit entspricht.

Achten Sie neben dem Pflegeangebot auch auf die Freizeitaktivitäten. Üblicherweise sind Krankengymnastik, Übungen für die Beweglichkeit und Gedächtnistraining im Angebot. Darüber hinaus gibt es möglicherweise weitere Beschäftigung für Ihren Angehörigen wie Spielrunden, Malkurse, Spaziergänge und Ausflüge.

Begrenzte Kostenübernahme

Die Kosten für die teilstationäre Pflege werden von der Pflegeversicherung nur bis zu einem bestimmten Betrag übernommen, abhängig von der Pflegestufe. Zusätzlich können Sie jedoch auch die Fahrtkosten von der Pflegeversicherung tragen lassen. Dagegen müssen Sie selbst die Kosten für das Essen oder für die Freizeitaktivitäten übernehmen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 19.03.2014 aktualisiert.


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