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Was sind Gedächtnisambulanzen?

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Falls Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Gedächtnis deutlich nachlässt, oder bei Ihrem Angehörigen eine ungewöhnliche Vergesslichkeit beobachten, sollte sobald wie möglich eine Untersuchung erfolgen. Überall in Deutschland gibt es sogenannte Gedächtnisambulanzen, wo Sie oder Ihr Angehöriger untersucht und beraten werden können.

Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt

Nicht immer liegt eine Erkrankung vor, wenn die Gedächtnisleistungen nachlassen. Oft sind Stress, Depressionen oder eine unausgewogene Lebensweise die Ursache für Vergesslichkeit und mangelhafte Merkfähigkeit. Sollte keiner dieser Gründe vorliegen, kann ein Besuch beim Hausarzt der erste Schritt sein, um den Beschwerden auf die Spur zu kommen.

Damit ausführliche Untersuchungen und Beratungen gemacht werden können, wird Ihnen Ihr Arzt einen Termin in einer Gedächtnisambulanz vorschlagen und Sie beziehungsweise Ihren Angehörigen dorthin überweisen. Die Gedächtnisambulanz, auch Memory-Clinic genannt, befindet sich in einer neurologischen Abteilung eines Krankenhauses in Ihrer Nähe.

Warum in die Klinik und nicht zum Facharzt?

Einer Gedächtnisambulanz stehen mehr Möglichkeiten zur Untersuchung zur Verfügung als einem niedergelassenen Facharzt. In der Klinik kümmern sich gleich mehrere Fachärzte, Pflegekräfte und Psychologen um Ihre Beschwerden oder die Ihres Angehörigen. Das macht Sinn, denn nachlassende Gedächtnisleistungen haben sehr unterschiedliche Gründe. Bei der Befragung werden die gesamte Krankengeschichte und die Lebensumstände berücksichtigt.

Je nach Diagnose berät Sie derjenige Facharzt, der für die festgestellte Erkrankung zuständig ist. Falls Unklarheiten bestehen, können in der Gedächtnisambulanz weitere, genauere Untersuchungen gemacht werden, ohne dass Sie und Ihr Angehöriger von einer Praxis zur anderen fahren müssen.

Der erste Termin in der Gedächtnisambulanz

Für den ersten Besuch in der Gedächtnisambulanz sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Dazu müssen Sie folgende Dinge mitbringen:

  • Gesundheitskarte und Überweisungsschein
  • Befunde vom Hausarzt, zum Beispiel Laborwerte
  • Falls vorhanden: Röntgenbilder
  • Eine Liste mit Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden

Auch Brille und Hörgerät sollten nicht vergessen werden. Lassen Sie sich von jemandem begleiten, beziehungsweise gehen Sie zusammen mit dem betroffenen Angehörigen zum Ambulanztermin.

Was passiert beim ersten Besuch in der Gedächtnisambulanz?

Beim ersten Termin werden Sie oder Ihr Angehöriger ausführlich zur gesundheitlichen Vorgeschichte befragt. Vielleicht machen Sie sich vorher einige Notizen, damit Sie beide nichts vergessen. Gerade bei etlichen vorliegenden Erkrankungen und/oder erfolgten Operationen erinnert man sich nicht immer gleich an alles, was man erlebt hat. Nach der Befragung berät sich das Ärzteteam, ob und welche Störung oder Erkrankung vorliegt.

Wann sind weitere Termine in der Gedächtnisambulanz nötig?

Eventuell müssen noch weitere Untersuchungen gemacht werden, um eine exakte Diagnose stellen zu können. Im Abschlussgespräch erklärt Ihnen der Arzt die Untersuchungsergebnisse. In der Klinik können Sie anschließend spezielle Behandlungen bekommen, ansonsten leitet die Gedächtnisambulanz die Daten an Ihren Hausarzt weiter, falls es ausreicht, von ihm weiter versorgt zu werden. Bei Pflegebedürftigkeit bekommen Sie auch hilfreiche Tipps vom Team der Gedächtnisambulanz.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Demenz

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