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Was versteht man unter Rheuma?

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Dass Rheuma heftige Schmerzen bereitet, ist den meisten Menschen bekannt. Die wenigsten wissen jedoch, dass hinter der Bezeichnung nicht nur eine, sondern viele verschiedene Erkrankungen stecken. Rheuma ist zudem keine Frage des Alters: Schon Kleinkinder können daran erkranken! Hier bekommen Sie eine grobe Übersicht über die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Über 100 Rheumaformen sind bekannt

Rheuma wird häufig als rheumatoide Arthritis bezeichnet, weil diese Erkrankung am häufigsten vorkommt. Tatsächlich gibt es mehr als 100 bekannte Formen von Rheuma, die sich grob in sechs wesentliche Gruppen zusammenfassen lassen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen
  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Weichteilrheumatismus
  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden
  • Seltene rheumatische Erkrankungen
  • Rheuma bei Kindern und Jugendlichen

Die häufigste rheumatische Erkrankung: Rheumatoide Arthritis

Bei rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um chronisch, häufig entzündliche Prozesse, die sowohl den Bewegungsapparat als auch unsere Organe schmerzhaft belasten können. Am häufigsten kommt die rheumatoide Arthritis vor, die sich durch chronisch entzündete Gelenke bemerkbar macht. Die Symptome können plötzlich auftauchen, aber auch allmählich erscheinen:

Sind Ihre Gelenke geschwollen und gerötet, morgens zudem steif, sollten Sie an eine rheumatoide Arthritis denken, wenn die Beschwerden einige Wochen anhalten. Sie können auch schubweise wiederkehren. Auf die Dauer können sich die Gelenke verformen und zerstört werden. Die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, kann zwar nicht geheilt, aber mit einer Mischung aus mehreren Therapien gelindert und eine Verschlechterung herausgezögert werden. Im Notfall werden Gelenke auch ersetzt.

Degenerative Gelenkerkrankung: Arthrose

Die Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt und gehört ebenfalls zu den rheumatischen Erkrankungen. Fast jeder Mensch über 40 Jahren hat sie, bemerkt sie aber nicht. Bei der Arthrose ist der Knorpel des Gelenks beschädigt. Der Grund ist dauerhafte Überlastung, daher sind meist Hüften und Knie betroffen, weil diese Gelenke am schwersten tragen müssen. Jede Bewegung wird zur Qual, im frühen Stadium vor allem in der Anlaufphase. Damit das Gelenk nicht völlig zerstört wird, sollten Sie sich auch schon bei gelegentlichen Schmerzen in Behandlung begeben. Außerdem lohnt es sich, vorzubeugen, indem Sie auf Ihr Gewicht achten.

Weichteilrheumatismus

Zum Weichteilrheumatismus gehören alle schmerzhaften Beschwerden, die Muskeln, Bänder und Sehnen betreffen und mit Funktionsstörungen einhergehen können. Ein typisches Beispiel ist die Fibromyalgie, ein Schmerzsyndrom mit vielen weiteren Beschwerden, zum Beispiel Reizblase, Reizdarm, Müdigkeit und Erschöpfung. Alle Erkrankungen, die die Schleimbeutel, überreizte Sehnen und nicht entzündliche Symptome außerhalb der Gelenke betreffen, gehören zu dieser Kategorie. Es ist jedoch nicht immer einfach, die Beschwerden einzuordnen.

Stoffwechselerkrankungen und seltene Erkrankungen

Zu dieser Gruppe gehört zum Beispiel die Gicht. Sie ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der zu viel Harnsäure produziert wird, die sich in Gelenken, Schleimbeuteln, Sehnen und in der Haut ablagert und dort Schmerzen verursacht.

Ebenfalls zum rheumatischen Formenkreis gehören viele seltene Erkrankungen, die das Bindegewebe und die Gefäße betreffen und vieles mehr. Über die einzelnen Krankheitsbilder erfahren Sie mehr in gesonderten Beiträgen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

Kategorien: Rheuma

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