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Welche Symptome hat Parkinson und wie kann man sie lindern?

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Morbus Parkinson ist eine weit verbreitete Krankheit, die die Patienten vor allen Dingen in ihrer Bewegung stark einschränkt. Allerdings gibt es noch weitere Symptome, die Parkinson mit sich bringt und ebenso viele Möglichkeit diese zu lindern.

Auffälligstes Symptom: Tremor

Der Tremor ist mit das auffälligste Symptom der Parkinson-Erkrankung und wird von den meisten Menschen als "typisch" für die Erkrankung empfunden. Bei einem Tremor kommt es zu unkontrollierbarem Schütteln der Gliedmaßen und des Körpers.

Der Tremor ist grundsätzlich an jeder Muskelbewegung eines Menschen beteiligt, jedoch ist er bei Parkinson so ausgeprägt, dass es zu sichtbarem Zittern kommt. Diese Symptome werden vor allen Dingen durch Medikamente gelindert.

Steifigkeit

Das hinderlichste Symptom von Parkinson ist die Steifigkeit der Gliedmaßen. Die Patienten können ohne fremde Hilfe oft nicht aufstehen, sind sturzgefährdet und steif wie ein Brett. Hilfreich bei der Fortbewegung bei Steifigkeit kann ein Rollator sein. Der Patient kann sich an den Griffen festhalten, im Notfall bremsen und sich langsam fortbewegen. Die Patienten können die Füße oft nicht besonders hoch heben und stolpern deshalb sehr schnell. Physiotherapeuten erzielen hier große Erfolge bei der Verbesserung der Beweglichkeit.

Durch die Einschränkung des gesamten Bewegungsapparates haben manche Parkinsonpatienten Probleme beim Schlucken. Diese Probleme sollten möglichst früh erkannt werden, da ein Patient sonst auch an seinem Essen ersticken könnte. Logopäden helfen hierbei, dieses Problem in den Griff zu bekommen und zu bestimmen, ob der Patient vielleicht nur püriertes Essen zu sich nehmen sollte.

Psyche

Der Parkinsonpatient leidet sehr häufig an Depressionen und ist antriebslos, dies können auch frühe Symptome sein, bevor man die optischen Symptome wahrnehmen kann. Der Schlaf ist häufig in der Traumphase gestört und die Patienten können sich nicht umdrehen. Patienten leiden teilweise an Ängsten.

Nebenwirkung von Medikamenten: Überbeweglichkeit

Eine Nebenwirkung von Parkinson-Medikamenten kann die Überbeweglichkeit sein. Bei der Einnahme von Madopar bekommen manche Patienten das Symptom der Überbeweglichkeit. Die Patienten bewegen sich unkontrolliert und schnell mit unnatürlich aussehenden Bewegungen.

Parkinson-Symptome fangen leicht an und sind progressiv. Je länger die Krankheit besteht, desto schlimmer sind die Einschränkungen, die der Patient erlebt. Sollten Sie Sorge haben, Sie könnten an Parkinson erkrankt sein, machen Sie diese nicht mit sich selbst aus, sondern wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, der kann Sie dann an einen Spezialisten oder in eine Klinik verweisen. Sprechen Sie frühzeitig mit Bekannten über die Krankheit und erbitten Sie sich Hilfe.

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Kategorien: Parkinson

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