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Welche Ursachen hat eine vaskuläre Demenz?

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Wenn das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet wird, leiden die Nervenzellen und sterben schließlich ab. Die geistigen Leistungsfähigkeiten lassen nach und es kommt zu einer Demenzerkrankung. In den meisten Fällen können Sie einer solchen Demenzform vorbeugen, indem Sie bestimmte Risikofaktoren für die vaskuläre Demenz vermeiden.

Welche Faktoren führen zu Gefäßverengungen?

Der Grund für ein schlecht durchblutetes Gehirn sind verengte oder verschlossene Blutgefäße. Sie verhindern, dass die Nervenzellen genügend mit Blut versorgt werden, sodass diese geschädigt werden und keine Signale mehr weitergeben können. Die Folge ist eine deutliche Leistungseinschränkung der geistigen Fähigkeiten, die zu einer Demenz führen.

  • Zu den typischen Ursachen von Gefäßverengungen gehört das Rauchen. Das im Tabak enthaltene Nikotin wirkt sich negativ auf die Gefäße und die Nerven aus und beschleunigt den Herzschlag.
  • Ein ständig zu hoher Blutdruck kann ebenfalls zu einer vaskulären Demenz führen, da er die Gefäße schädigt. Zu hoch ist der Blutdruck, wenn Sie dauerhaft Werte ab 140/90 mmHG und höher messen. Eine Blutdrucksenkung bedeutet gleichzeitig eine gute Demenzvorbeugung.
  • Ein hoher LDL-Cholesterin-Spiegel führt zu Arteriosklerose und erhöht so das Risiko, an Demenz zu erkranken. Das Cholesterin wird in diesem Fall von der Leber in die Blutgefäße transportiert, wo es sich ablagert und zu Verengungen führt.
  • Wer bereits länger unter Diabetes mellitus Typ 2 leidet, neigt zu Arteriosklerose, wenn die Blutzuckerwerte ständig zu hoch sind. Die verengten Gefäße führen zu einer Minderdurchblutung des Gehirns und können neben Schlaganfällen auch eine Demenz auslösen.

Vaskuläre Demenz durch Übergewicht und Alkoholmissbrauch

  • Bei regelmäßigem Alkoholmissbrauch müssen Sie ebenfalls mit einer Demenz rechnen. Frauen sollten nicht mehr als täglich 20 Gramm (maximal 227 ml Wein), Männer nicht mehr als 40 Gramm Alkohol (maximal 450 ml Wein) zu sich nehmen.
  • Übergewicht gehört zu den Risikofaktoren, weil es zum Beispiel einen Diabetes mellitus 2 auslösen kann und damit wiederum zu Durchblutungsstörungen führt, wie oben beschrieben. Allerdings muss das Übergewicht tatsächlich aus Fett bestehen. Es gibt auch sportliche Menschen, die durch ihre Muskeln mehr Pfunde auf die Waage bringen. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein echtes Übergewicht. Wer leichtes Übergewicht hat und sich regelmäßig sportlich betätigt, tut etwas Gutes für seine Gesundheit und reduziert sein Risiko, an einer vaskulären Demenz zu erkranken.

Herzerkrankungen, die eine vaskuläre Demenz zur Folge haben können

Verschiedene Herzerkrankungen können wegen Durchblutungsstörungen schließlich zu einer Demenz führen. Dazu gehören Herzrhythmusstörungen von der gefährlichen Sorte wie zum Beispiel Vorhofflimmern, ventrikuläre Tachykardie und Kammerflimmern. Es gibt viele Menschen, die an einer lästigen, aber vollkommen harmlosen Art von Herzrhythmusstörungen leiden. Hier besteht kein Risiko für Folgeerkrankungen.

Koronare Herzerkrankungen entstehen durch verengte Gefäße und sollten unbedingt behandelt werden, damit es nicht zu einer Angina pectoris, einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt. Dass hierdurch letztendlich auch die Durchblutung des Gehirns leidet, können Sie sich bestimmt vorstellen. Auch eine Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) führt dazu, dass das Blut im Körper versackt und das Gehirn nicht mehr versorgen kann. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind deshalb dringend notwendig.

Gesunde Lebensweise beugt einer vaskulären Demenz vor

Wenn Sie sich die Risikofaktoren für eine vaskuläre Demenz anschauen, wird deutlich, dass Sie mit einer gesunden Lebensweise vorbeugen können. Erbliche Veranlagungen zu einer der genannten Krankheiten sollten Sie ebenfalls im Auge behalten und immer wieder vom Arzt überprüfen lassen, damit Sie gegebenenfalls mit einer effektiven Therapie gegensteuern können.

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Kategorien: Formen der Demenz

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