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Welcher Beitragssatz wird für die Pflegeversicherung berechnet?

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Der Beitrag für die Pflegeversicherung wird aus den Einnahmen eines Mitglieds errechnet. Dabei gilt jedoch eine besondere Beitragsbemessungsgrenze. Im Folgendem wird dargestellt, wie der Beitragssatz für die Pflegeversicherung berechnet wird.

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung errechnet sich aus dem beitragspflichtigen Bruttoeinkommen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich den Beitrag zur Hälfte. Der Beitragssatz für die Pflegeversicherung beträgt 2015 2,35 Prozent. Kinderlose Mitglieder zahlen einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent.

Der Beitrag berechnet sich aus einem Beitragssatz des Arbeitnehmers (1,175 Prozent) und einem Beitragssatz des Arbeitgebers (1,175 Prozent). Im Bundesland Sachsen sieht das jedoch anders aus. Hier beträgt der Beitragssatz des Arbeitnehmers 1,675 Prozent. Der Arbeitgeber in Sachsen trägt nur 0,675 Prozent.

Welche Beitragsbemessungsgrenzen gelten?

Die oben genannten Beiträge werden allerdings nur bis zur Höhe der jeweiligen Bemessungsgrenze erhoben, welche sich allerdings jährlich ändert. Die Grenzen für das Jahr 2015 sind folgendermaßen und gelten für alle Bundesländer:

  • Jahr: 49.500 Euro (2016: 50.850,00 Euro)
  • Monat: 4.125,00 Euro (2016: 4.237,00 Euro)

Der zu zahlende monatliche Höchstbeitrag liegt 2015 bei:

  • 96,94 Euro (2016: 99,58 Euro)

Der Beitragssatz der Pflegeversicherung startete im Jahr 1995 mit nur einem Prozent. Seitdem ist der Beitrag stetig gestiegen. Die Pflegeversicherung wird in den nächsten Jahren immer teurer. Das liegt daran, dass in Deutschland immer mehr Menschen zum Pflegefall werden und die Pflegeversicherungen ihre Leistungen aufstocken müssen. Die Pflegeversicherungen müssen mehr Geld ausgeben, als sie durch die Beitragssätze einnehmen können.

Vermutlich werden die Beiträgssätze erst 2017 mit dem Inkrafttreten des zweiten Pflegestärkungsgesetzes steigen.

Was bedeutet der Beitragsanstieg für Versicherte?

Mitglieder einer Pflegeversicherung sollten auf jeden Fall weitere kapitalbildende Vorsorgemodelle in Betracht ziehen. Denn oft reicht im Falle einer Pflegebedürftigkeit das Geld aus der Pflegeversicherung nicht aus. Damit nicht die komplette Rente für Pflegehilfsmittel und Co. ausgegeben werden muss, sollten Sie schon in frühen Jahren mit der Absicherung beginnen. Je früher Sie sich versichern, desto günstiger sind die monatlichen Raten.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach. Diese bietet meist zahlreiche Zusatzversicherungen an. Lassen Sie sich hierfür jedoch unbedingt persönlich beraten, sodass Sie am Ende die Police erhalten, die Ihnen im Alter auch wirklich nützt. Eine weitere Alternative ist die Riesterrente. Die staatliche Förderung wird nicht nur im Krankheitsfall ausgezahlt, sodass Sie in jedem Fall bei Rentenbeginn von einem Bonus profitieren – ein wertvoller Zusatzgroschen zur Pflegeversicherung.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.11.2015 aktualisiert.

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