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Welcher Sport bei Parkinson helfen kann

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Parkinson bringt im Krankheitsverlauf Versteifungen der Muskeln, eine sinkende Beweglichkeit und ein unwillkürliches Zittern mit sich. Besonders bei jüngeren Parkinson-Patienten im Anfangsstudium der Parkinson-Erkrankung kann Sport hilfreich als Therapieform sein und ebenso wichtig wie die Behandlung mit Medikamenten. Welcher Sport bei Parkinson geeignet ist, erfahren Sie hier.

Sport bei Parkinson so früh wie möglich

Ihr Angehöriger sollte möglichst zu Beginn der Erkrankung mit Sport beginnen. In dieser Phase können noch gesunde, ruhende Nervenzellen anregt werden, die kranke Zellen ersetzen können. Die Nervenzellen liegen in der Dopamin produzierenden schwarzen Substanz des Gehirns und erzeugen damit gerade den Botenstoff, an dem es bei Parkinsonerkrankung fehlt. Darüber hinaus kann Sport die Lebensqualität Ihres Angehörigen im Verlauf der Krankheit erhöhen.

Therapeutisches Klettern hilft vielfach

Wenn Ihr erkrankter Angehöriger noch jünger ist und noch in der ersten Phase der Parkinson-Erkrankung ist, bieten sich Sporttherapien an. Diese können Kraft- und Laufband-Training beinhalten und auch Klettern und Nordic Walking mit einbeziehen.

Besonders das therapeutische Klettern hilft Ihrem Angehörigen bei der Verbesserung seiner gesamten körperlichen Leistungsfähigkeit: Es stärkt die Kraft der Muskeln und die Kondition. Außerdem erhöht es die Hand-, Fuß- und Körperspannung. Die Koordinationsfähigkeit des gesamten Körpers wird angeregt, was auch die Orientierung im Raum und die Balance fördert. Darüber hinaus stärkt das Klettertraining Mut und Willenskraft Ihres Angehörigen.

Nordic Walking bessert die Beweglichkeit

Nordic Walking eignet sich gut für Ihren Angehörigen, auch wenn Parkinson schon weiter fortgeschritten ist. Die Arme schwingen im Verlauf der Erkrankung immer weniger beim Gehen mit. Nordic Walking kann diese Reflexe wieder fördern, weil die Arme durch die Stöcke aktiver in die Gehbewegung einbezogen werden.

Tai Chi Chuan und Qi Gong fördern die motorischen Leistungen

Wenn Ihr Angehöriger schon etwas älter ist, sind Tai Chi Chuan und Qi Gong besonders geeignet, um die Leistungsfähigkeit der Motorik anzuregen und das Sturz- und Verletzungsrisiko zu senken. Dabei ist Tai Chi bei den Übungen zum Gleichgewicht anspruchsvoller als Qi Gong. Bei Tai Chi führt Ihr Angehöriger die Übungen grundsätzlich im Stehen aus, während Qi Gong auch Übungen im Sitzen enthält.

Neben dem Gleichgewichtssinn verbessern beide Sportarten auch die Leistungsfähigkeit der Bewegungen, die der Körper koordiniert ausführen kann sowie die Ausdauer der Muskeltätigkeit. Tai Chi und Qi Gong gibt es in unterschiedlichen Stilen, die eher meditativ, eher gesundheitsbetont oder eher kampforientiert sein können. Dies kann auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bedeuten. Es lohnt sich also, dass Sie sich für Ihren Angehörigen genauer informieren, bevor Sie einen Kurs buchen.

Beide Sportarten können als Alternative zu Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Laufband- und Krafttraining genutzt werden.

Sport fördert den sozialen Kontakt

Sport in Gruppen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch den sozialen Rückzug Ihres Angehörigen verhindern, der als Folge der Erkrankung häufig auftritt. Es gibt spezielle Sportgruppen für Parkinson-Erkrankte – vielleicht auch in Ihrer Stadt. Die Parkinson-Sportgruppen bieten neben dem sozialen Kontakt auch die Möglichkeit für Ihren Angehörigen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Parkinson

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