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Wenn die Eltern sich verändern

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Von Besuch zu Besuch gibt es ganz kleine Indizien der Veränderung. Früher hätte die Mutter nie zugelassen, dass der Vater mit einem bekleckerten Hemd zu Besuch kommt. Ordnung und Sauberkeit standen bei ihr immer an höchster Stelle. Beim ersten Mal findet sich noch ein Erklärungsversuch: „Vielleicht hat sie es nicht gesehen?“ oder „Vielleicht ist es auch nur ein Schatten.“ In Wirklichkeit hat längst eine Veränderung Ihrer Eltern stattgefunden.

Das wäre früher nicht möglich gewesen

Schleichend zeigen sich Nachlässigkeiten, die früher unmöglich gewesen wären. Verblühte Blumen befinden sich auf dem Tisch. Mehrere offene Wasserflaschen stehen herum. Ungeöffnete Briefe verweilen auf dem Posttisch. Gegenstände wie Bürste, Nähgarn, Kugelschreiber oder auch die Krankenkassenkarte liegen herum. Für einen ehemals sehr ordnungsliebenden Menschen ist dies sehr verwunderlich. Auf diese Beobachtungen hin angesprochen, ernten Sie Abwehr: „Was du immer siehst. Ich wollte es gerade aufräumen.“

Auch am Kühlschrank zeigen sich die Veränderungen. Es finden sich vermehrt abgelaufene Produkte. Es gibt kaum frische Waren. Der Kühlschrank ist sehr unübersichtlich. Zunehmend häufiger klingelt das Telefon. Die Anlässe der Anrufe sind nicht immer ersichtlich. Es kommt zu Beschuldigungen und Vorwürfen. Vermehrt werden Dinge mehrmals erzählt. Verabredungen werden vergessen.

Veränderungen können zahlreiche Ursachen haben

Diese oft vom Umfeld wahrgenommenen Veränderungen können zahlreiche Ursachen haben. Aktuell in der Erkältungszeit kann es Kraftminderung in Folge eines Infektes sein. Die Beweglichkeit und Bewegung kann sich verändert haben. Die Handkraft hat nachgelassen. Schmerzen beeinträchtigen die Alltagsbewältigung. Auch starke Hör- oder Sehbeeinträchtigungen können diese Symptome mit verursachen. Nicht zu vergessen ist auch Stress als Ursache dieser Beeinträchtigungen möglich.

Defizite dosiert annehmen lassen

Da kein Mensch gern auf seine Defizite angesprochen wird, gehen Sie als Angehöriger sehr behutsam vor. Konfrontieren Sie nicht, sondern formulieren Sie in Ich-Botschaften Ihre Besorgnis. Bieten Sie Ihre Unterstützung an für die nächsten Schritte. Regen Sie einen Hausarztbesuch zur Abklärung an und zeigen Sie Möglichkeiten der Entlastung auf.

Es ist menschlich, wenn zunächst alle Unterstützung abgelehnt wird. Nehmen Sie es nicht persönlich, sondern gestehen Sie Ihren Eltern Raum und Zeit zu, die eigenen Defizite zu realisieren und Unterstützung anzunehmen. Sie haben genauso Angst vor möglichen nicht behandelbaren Ursachen wie Sie auch.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.07.2014 aktualisiert.

Kategorien: Demenz

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