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Wer hilft Ihnen, wenn Sie mal eine Auszeit von der Pflege brauchen

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“Nur wer sich selbst pflegt, kann andere pflegen“ – ein Satz, den man im Zusammenhang mit der Betreuung und Pflege demenzkranken Menschen häufig hört. Der Wunsch nach einer Auszeit, um ein wenig auszuspannen vom Pflegealltag, scheitert allerdings bei vielen pflegenden Angehörigen aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir stellen Ihnen zwei Beispiele vor, die Sie zu Ihrer Entlastung nutzen können.

Familienentlastende Dienste …

… unterstützen Familien, die durch die Betreuung und Pflege eines Demenzkranken sehr belastet sind und hin und wieder eine Auszeit benötigen. Die Helferinnen und Helfer dieser Anbieter sind umfassend zum Thema Demenz und dem Umgang mit der Erkrankung geschult und werden in der Regel auch weiterhin fachlich begleitet.

Die Leistungen familienentlastender Dienste umfassen lediglich betreuerische Tätigkeiten, die nichts mit der Pflege des Betroffenen zu tun haben. Hier einige Beispiele:

  • Vorlesen
  • Spielen
  • Erzählen
  • Spaziergänge
  • Gemeinsame Ausflüge

Willkommene Abwechlsung für Demenzkranke

Familienentlastende Dienste firmieren auch unter „Helferkreise für Menschen mit Demenz und deren Angehörige“ oder "Häusliche Unterstützungsdienste".
Nicht nur Sie als Angehörige profitieren davon, sondern auch die Betroffenen selbst, da so mehr Abwechslung in den Alltag kommt.

Achten Sie darauf, dass das Angebot des Helferkreises ein von Ihrer jeweiligen Bezirks- oder Landesregierung anerkanntes niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung von Menschen mit Demenz ist. Sie bekommen dann die gezahlte Aufwandsentschädigung von der Pflegekasse zurück, wenn Ihr erkranktes Familienmitglied zusätzliche Betreuungsleistungen erhält.

Sprechen Sie die Pflegekasse Ihres Familienmitgliedes mit Demenz auf eine Liste von familienentlastenden Diensten an oder suchen Sie nach einem Anbieter in Ihrer Nähe.

Tagespflegeeinrichtungen …

… bieten in der Regel Platz für 12 bis 15 Gäste, die sich nur den Tag über dort aufhalten und die restliche Zeit in ihren eigenen vier Wänden verbringen.
Da sowohl Struktur als auch Kontinuität für Menschen mit einer Demenz sehr wichtig sind, folgen Tagespflegeeinrichtungen meist einem festgelegten Tagesablauf. So können sich die Gäste gut orientieren und finden sich zurecht.

Nach einem gemeinsamen Frühstück werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten, die sich nach der Fitness und den Interessen der einzelnen Gäste richten. Darunter fallen körperliche Betätigung wie Spaziergänge oder Kegeln, aber auch Zeitungsrunden, die die Teilenehmer zum Sprechen anregen sollen. So bekommen sie das Gefühl, sich mit anderen auszutauschen und teilzuhaben.

Aktive Teilhabe der Gäste

In einigen Einrichtungen wird das Mittagessen selbst zubereitet und nicht geliefert, was bedeutet, dass die Gäste mithelfen und ihren Teil zu den Vorbreitungen beitragen.

Auch am Nachmittag gibt es in der Regel Aktivitäten oder die Möglichkeit, sich zu einer Ruhepause zurück zu ziehen. Später gibt es dann meist noch ein gemeinsames Kaffeetrinken, in dessen Anschluss die Gäste wieder nach Hause gebracht werden. Die Tagespflege verschafft pflegenden Angehörigen einen ganzen Tag Pause.

In der Regel ist die Unterbringung an mehreren Wochentagen möglich und wird bei vorliegenden Voraussetzungen bis zu einem gewissen Grad von der Pflegekasse finanziert. Tagespflegeleitungen geben Ihnen umfassende Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und bieten meist einen unverbindlichen Schnuppertag für die Betroffenen an.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

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Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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