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Wie hilft ein Sterbebegleiter Ihnen und Ihrem Angehörigen?

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Wenn Ihr Angehöriger im Sterben liegt und Sie sich überfordert fühlen, können Sie einen ehrenamtlichen Sterbebegleiter hinzuziehen. Sind Sie unsicher, was seine Aufgaben und seine Verantwortung sind? Wie kann ein Sterbebegleiter Ihnen und Ihrem Angehörigen helfen?

Ein Sterbebegleiter versucht, auf die Bedürfnisse und auf die Wünsche Ihres Angehörigen einzugehen. Häufig ist es nicht einfach, sie zu erkennen. Im Sterben soll Ihr Angehöriger seine Würde bewahren können. Dabei definiert Ihr Angehöriger diesen Begriff, nicht irgendjemand anders für ihn.

Ein angemessenes Umfeld

Die Umgebung trägt auch zu einer guten Sterbebegleitung bei. Das Zimmer, in dem sich Ihr Angehöriger in dieser Zeit aufhält, sollte freundlich gestaltet sein. Den jeweiligen Möglichkeiten entsprechend sollte es hell, geräumig, sauber und aufgeräumt sein.

Nach Möglichkeit sollte Ihr Angehöriger in seinem Zimmer bleiben können, wenn er dort schon länger untergebracht war. Persönliche Gegenstände, die sich Ihr Angehöriger wünscht, tragen zu seinem Wohlempfinden bei. Auch frische Luft ist wichtig, wobei Sie Zugluft vermeiden sollten.

Die Bedürfnisse Ihres Angehörigen im Vordergrund

Bei der Sterbebegleitung wird auf die verschiedenen Bedürfnisse Ihres Angehörigen geachtet. Dies bezieht sich auf körperliches, psychisches, soziales und spirituelles Verlangen. Seine Bedürfnisse, auch wenn Sie Ihnen und eventuell auch dem Sterbebegleiter nicht ganz nachvollziehbar erscheinen mögen, müssen befolgt werden. Nur so kann Ihrem Angehörigen ein soweit wie möglich selbstbestimmtes Abschiednehmen vom Leben gelingen.

Dies kann bedeuten, dass der Wunsch nach Schmerzfreiheit weitergegeben wird. Kontrastierend gibt es auch Schwerkranke, die sich gerade durch ein bewusstes Erleben des Schmerzes mit Ihrem Sterbeprozess auseinandersetzen möchten.

Dem Sterbenden seine Realität zugestehen

Manchmal kommt es zu Konflikten zwischen den Ansichten von Sterbebegleitern und Familienangehörigen des Sterbenden. Nicht zwangsläufig muss der Sterbebegleiter mit Ihrem Angehörigen aktiv über den Sterbeprozess sprechen.

Wenn sich Ihr Angehöriger nicht mit der Realität seiner Sterblichkeit konfrontieren möchte, ist dies sein gutes Recht. Auch kann von Ihrem Angehörigen nicht gefordert werden, er solle sich mit einem offenen Konflikt auseinandersetzen und diesen bereinigen.

Für die Sterbebegleiter ist es grundsätzlich wichtig, dass sie in ihrer Rolle bleiben. Die tatsächlichen Bedürfnisse Ihres Angehörigen müssen für den Sterbebegleiter zu jedem Zeitpunkt schwerer wiegen als das, was seiner persönlichen Ansicht nach das bessere wäre.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Sterbebegleitung

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