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Wie Kunst-Therapie demenzkranken Menschen helfen kann

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Wenn die sprachliche Verständigung mit demenzkranken Menschen nicht mehr funktioniert, kann die künstlerische Gestaltung ein Weg sein, sich auszudrücken. Auch wenn der Patient bisher nie in dieser Richtung aktiv war, lernen die meisten diese Art der Selbstbestätigung in der Kunst-Therapie zu schätzen. Sie bringt Freude in einen Alltag, der durch den Verlust von Erinnerungen bestimmt ist.

Aktiv sein ohne Leistungsdruck

Die Kunsttherapie schafft es auf spielerische Weise, den Demenzkranken zu aktivieren. Statt passiv zu Hause mehr oder weniger allein vor dem Fernseher zu sitzen, hat er in einer Therapiestunde die Möglichkeit, selbst etwas zu tun, und zwar ohne Erfolgsdruck. Manchmal kommen auch ein paar Worte zurück und der Patient kann plötzlich wieder ein wenig von seiner Kindheit erzählen.

Kunst-Therapie: Aus der Einsamkeit herauskommen

Während einer solchen Malstunde ist der Demenzkranke unter anderen, die das gleiche Schicksal erleben. Sie haben die Chance, Kontakte zu knüpfen, was ihnen normalerweise in ihrem Zustand schwer fällt. Durch das gemeinsame Tun und Anschauen der Bilder fühlen sich die Patienten nicht so allein und werden zugleich in ihren Fähigkeiten gefordert. Auch wenn sich viele am Anfang schwer tun, nur einige Striche zu Papier bringen und die Ausdauer gering ist, so verändert sich dies im Laufe der Sitzungen, bis ganze Bilder entstehen.

Zuhause mit dem Demenzkranken malen

Sollten Sie selbst künstlerisch aktiv sein, könnten Sie versuchen, Ihren demenzkranken Angehörigen zum Malen oder Gestalten zu bewegen. Dazu gehört eine große Portion Geduld und Einfühlungsvermögen. Da Sie den Kranken aber am besten kennen, wissen Sie vielleicht eher, was er meint, wenn er Gegenstände falsch benennt. Wichtig für eine solche Kunstaktion ist Ruhe und Ordnung. Gehen Sie immer wieder gleich vor, wenn Sie eine solche Sitzung selbst vornehmen.

Verwenden Sie wenige, praktische Materialien

Bieten Sie Ihrem Angehörigen zunächst nur wenig Material an: einen stabilen Malblock mit festem Papier, ein Pinsel, Wasser und wenige Farben – nicht gleich den ganzen Farbkasten, der ihn überfordern könnte. Legen Sie immer alles an den gleichen Platz, an die gleichen Stellen, sodass der Patient hierin ein Ritual erkennen kann.

Nehmen Sie große Farbtöpfchen, mit denen er leichter hantieren kann, und flache, halb gefüllte Schalen mit Wasser, die nicht umfallen können. Wasserlösliche Farben sind ideal, da sie sich notfalls leicht aus der Kleidung waschen lassen.

Bleiben Sie beim Malen immer in der Nähe

Bleiben Sie beim Malen immer bei Ihrem Angehörigen, damit Sie sich austauschen und ihm behilflich sein können. Ein Demenzkranker braucht ständig Zuwendung und Aufmerksamkeit, damit er sich nicht allein fühlt. Malen Sie eventuell gemeinsam und sprechen Sie mit ihm über die Bilder. Ein fertiges Bild kann dem Patienten viel Freude bringen, die ihm in seinem Alltag oft fehlt.

Geeignete Kunst-Therapeuten finden

Sollte Ihnen eine heimische Kunststunde zu anstrengend sein oder sollten Sie selbst kein Händchen für solche Aktivitäten haben, können Sie sich entsprechende Kunst-Therapeuten in Ihrer Gegend suchen. Adressen finden Sie an den Ausbildungsinstituten, beim Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT) oder bei der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Therapie von Demenz

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