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Wie Menschen mit Demenz Musik erleben: Musik in die Pflege einbinden

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Für Menschen mit Demenz kann Musik ein guter Begleiter sein. Musik spricht Gefühle an. Musik schult das Gehör. Musik vermittelt Rhythmus oder beruhigt. Musik dringt bis in tiefe Schichten der Persönlichkeit vor. Binden Sie Musik mit in die Pflege ein.

Musik als Begleiter für demenzkranke Angehörige

Denken Sie einmal an Ihre Kindheitstage oder an frühere Familienfeiern. Wie wurde es in Ihrer Familie mit der Musik gehandhabt? Haben Sie oft gesungen oder lieber zugehört, Schallplatten oder CDs abgespielt, gab es vielleicht ein Klavier oder andere Musikinstrumente? So finden Sie schnell heraus, was Ihren Patienten oder Ihre Patientin anspricht.

Vielleicht hat sich der Musikgeschmack im Laufe des Lebens verändert; solange noch nicht alles vergessen ist, knüpfen Sie daran an. Wenn Sie selbst gern singen, binden Sie Ihre Fähigkeiten ruhig mit in den Tagesablauf ein, auch wenn Ihnen manchmal nicht der Sinn danach steht.

Musik vermittelt Freude oder sie weckt Emotionen

Sobald Sie herausgefunden haben, was Ihrem Angehörigen Spaß macht oder worauf er oder sie negativ reagiert, können Sie sich darauf einstellen. Das kann jedoch von Tag zu Tag variieren. Was heute gilt, kann morgen schon das Gegenteil bedeuten, besonders bei Menschen mit starken Stimmungsschwankungen. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen. Musik kann Gefühle wecken, Freude schenken, beruhigend wirken und sogar Erinnerungen wachrufen.

Musik schult das Gehör und spricht den ganzen Menschen an

Besonders beim Zuhören dringen die Töne, Melodien und Klänge zu dem Demenzkranken vor. Bekannte Melodien erzeugen eine Art Vertrautheit. Auch wenn die Erinnerung an Geschehnisse, Erlebnisse, Menschen und Dinge mehr und mehr verlorengeht, also alles, was mit dem Bewusstsein zu tun hat, so sprechen Klänge, Rhythmen und Vibrationen das Unterbewusstsein an beziehungsweise sind tief im Unterbewusstsein gespeichert.

Denken Sie einmal an gehörlose Menschen, die Musik erleben und sogar danach tanzen. Der Körper kann Musik auch auf andere Weise spüren. Vertraute Melodien sind im Unterbewusstsein gespeichert.

Tipp: Oftmals haben ältere Menschen ein Hörgerät. Achten Sie darauf, dass es beim Zuhören getragen wird und dass kein starkes Pfeifen auftritt.

Musik bringt Rhythmus, regt an oder beruhigt

Je nach Stimmungslage, die bei Menschen mit Demenz leicht mal umschlägt, können Sie Musik entsprechend in den Tagesablauf mit einbauen. Bestimmte Rhythmen wie Marschmusik, lateinamerikanische Tänze oder orientalische Klänge, beliebte Volkslieder, Zirkusmusik oder gefühlvolle Melodien aus der ganzen Welt sind nur einige Beispiele. Auch klassische Musik wirkt auf den ganzen Menschen. Probieren Sie es aus!

Finden Sie heraus, was Spaß macht und Freude bringt, was das Gemüt anregt oder welche Musik beruhigt. Naturklänge wie Meeresrauschen, Vogelzwitschern oder das Plätschern eines Baches entfalten oftmals ebenso ihre Wirkung. Sie finden diese meist auf Entspannungs-CDs. Auch ein Video mit den passenden Bildern dazu kann für Ablenkung sorgen und gute Laune verbreiten. Probieren Sie ruhig auch einmal verschiedene Musiksender im Fernsehen aus. Sie werden überrascht sein. Musik vertreibt ein wenig die Einsamkeit.

Vielleicht haben Sie dadurch auch mal eine halbe Stunde Zeit für sich.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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