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Wie Sie beim Pflegen Zeit für sich einplanen

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Die Pflege eines Angehörigen ist anstrengend. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch kommt es früher oder später zu Situationen, in denen Sie wahrscheinlich nicht mehr weiter wissen und sich nur noch erschöpft fühlen. Um diesem Punkt vorzubeugen beziehungsweise ihn möglichst lange zu verhindern, ist es wichtig, dass Sie an Ihre eigene Gesundheit denken. Damit dies nicht nur bei einem guten Vorsatz bleibt, sollten Sie auf Ihrem Tagesplan Zeiten nur für sich einplanen.

Frau sitzend auf Skyline schauendFoto: © Viktor Hanacek | Picjumbo.com

Unterstützung durch den Pflegedienst

 

Damit Sie freie Zeiten für sich haben, müssen Sie sich Freiräume schaffen. Unternehmen Sie keine Anstrengungen, werden Sie wahrscheinlich rund um die Uhr mit der Pflege Ihres Angehörigen beschäftigt sein. Überlegen Sie sich zuerst, welche Dienste Sie in Anspruch nehmen können.

Ist Ihr Angehöriger in eine Pflegestufe eingeteilt, können Sie einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, der nach Absprache Aufgaben bei der Grundpflege oder der medizinischen Versorgung übernimmt.

Eventuell kommt gelegentlich die Tages- oder Nachtpflege in Betracht, bei denen Ihr Angehöriger einige Tage oder Nächte im Pflegeheim verbringt. Neigt sich das Leben Ihres Angehörigen dem Ende zu, können Sie sich an einen Hospizdienst wenden, der Hausbesuche anbietet. Oft ist es so, dass Sie während der Besuchszeit eine Auszeit haben und der ehrenamtliche Mitarbeiter sich um den Sterbenden kümmert.

Grundkenntnisse der Pflege erlangen

 

Vielleicht finden Sie in Ihrer Stadt Angebote von Kursen, in denen Sie lernen, wie Sie möglichst gut in der Pflege vorgehen. Ein Pflege- oder Kinästhetik-Kurs ist eventuell im Angebot der Volkshochschulen zu finden. Sie können außerdem beim Pflegestützpunkt Ihrer Region nachfragen, ob dort Angebote bekannt sind.

In diesen Kursen lernen Sie, wie Sie ohne viel Kraft den Pflegebedürftigen lagern oder bewegen können, wie Sie ihm beim Anziehen helfen und andere Bewegungen durchführen. Lernen Sie, wie Sie in der Pflege Ihren Körper schonen, sind Sie ausgeruhter und fitter.

Eine Entspannungsmethode erlernen

 

Außerdem können Sie Angebote in Anspruch nehmen, die Ihnen sowohl körperlich als auch psychisch helfen, gesund zu bleiben. Da in belastenden Phasen eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig ist, kann eine Ernährungsberatung oder ein Kurs an der VHS für Sie sinnvoll sein. Auch eine Entspannungsübung können Sie erlernen: Yoga, progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training helfen Ihnen, mit Stress besser umzugehen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für solche Kurse. Selbsthilfegruppen, in denen sich pflegende Angehörige treffen und austauschen, sollten Sie ebenfalls aufsuchen. Oft trifft sich die Gruppe einmal im Monat, sodass Sie diesen Termin gut einplanen können.

Eigene Interessen wahrnehmen

 

Ihre Zeit, die Sie für Ihre Gesundheit aufwenden, sollte allerdings nicht nur aus Kursen oder Selbsthilfegruppen bestehen, sondern Ihre Interessen widerspiegeln. Nehmen Sie sich Zeit, um zu Lesen, Malen, Sport zu treiben, spazieren zu gehen, zu Fotografieren oder sich mit Freunden zu treffen.

Termine fest einplanen

 

Tragen Sie sich alle Termine in Ihrer Lieblingsfarbe in Ihren Tagesplan ein. So haben Sie immer sofort im Blick, wenn etwas Freizeit ansteht. Damit Sie gesund bleiben, sollten Sie diese Farbe mindestens einmal pro Woche sehen. Diese Termine sollten Sie übrigens genauso wichtig nehmen wie den Gang zum Arzt – es geht um Ihre Gesundheit.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.09.2016 aktualisiert.

Kategorien: Entlastung Pflegender

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