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Wie Sie mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen – die vier Phasen der Trauer

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Besonders als pflegender Angehöriger müssen Sie sich früher oder später mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Einen geliebten Menschen gehen zu lassen, hinterlässt oft ein tiefes Gefühl der Leere. Jeder geht mit einer solchen Situation anders um und verarbeitet sie auf seine Weise. Die vier Phasen der Trauer nach Verena Kast durchläuft jedoch fast jeder in einer bestimmten Form.

Wenn man den Verlust noch nicht wahrhaben will

In dieser Trauerphase nimmt der Trauernde das Geschehene noch nicht an. Es erscheint ihm zu dem Zeitpunkt nicht real, dass ein naher Angehöriger oder enger Freund gestorben ist. Meist treten stattdessen körperliche Symptome wie Zittern, Schweißausbrüche und andauernde Übelkeit auf. Der Betroffene befindet sich in einer Art Schockzustand.

In der ersten Phase der Trauer ist es sehr wichtig, sich nicht komplett zurückzuziehen. Natürlich braucht man Ruhe und möchte das Geschehene auch mit sich selbst ausmachen, aber ein vollständiger Rückzug aus dem gewohnten Umfeld verschlimmert die Situation oft.

Tiefe Leere und Gefühlsausbrüche wechseln sich ab

Nachdem sich die erste Phase der Trauer vor allem durch eine tiefe Leere auszeichnet, kommt es nun zu Gefühlsausbrüchen und die Emotionen überwältigen den Trauernden. In dieser Phase der Trauer weicht die anfängliche Ohnmacht dem Zorn über den Verlust. Trauernde suchen nach einem Grund und einem Schuldigen, um den Verlust nachvollziehbarer zu machen. Um die Wut zu kontrollieren, kann ein Ausgleich in Form von Gesprächen sehr hilfreich sein. Dabei sollen die Gefühle nicht verdrängt, sondern umgewandelt werden.

Erinnerungen an den Toten werden bewusst erlebt

In dieser Phase versuchen Trauernde, dem Verstorbenen noch einmal nah zu sein. Dies tun sie beispielsweise, indem sie sich immer wieder Bilder von ihm ansehen oder Orte aufsuchen, die eine gemeinsame Geschichte haben. Außerdem lassen sie ihn in Erzählungen weiterleben. Vielleicht ertappen sie sich auch manchmal selbst dabei, wie sie in "Was wäre wenn"-Gedanken schwelgen.

Den Tod akzeptieren und den Kontakt zum realen Leben wiederfinden

Im Verlauf dieser Phase wird den Betroffenen immer bewusster, dass der geliebte Mensch nicht mehr zurückkommt und sie beginnen, sich mit seinem Tod auseinanderzusetzen und diesen wirklich zu akzeptieren. Emotionale Ausbrüche sind trotzdem nicht selten. Wichtig ist es, sich nicht in dieser Phase der Trauer zu verlieren und die Sehnsucht nach dem Verstorbenen nicht größer werden zu lassen als reale soziale Verbindungen wie Freundschaften und Verwandtschaft.

In der Phase der Akzeptanz haben Trauernde das Geschehen angenommen und akzeptiert. Natürlich besteht die Traurigkeit über den Verlust auch weiterhin, aber es wurde ein Weg gefunden, mit ihr umzugehen. Im Inneren ist der Verstorbene ein ständiger Begleiter – dieser Gedanke ist sehr tröstlich. Der Trauernde ist nun wieder in der Lage, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen und neues Selbstvertrauen zu entwickeln.

Trauern ist normal und wichtig

Diese vier Phasen der Trauer sollen keine Anleitung zum Trauern sein, sondern Ihnen zeigen, dass Ihr Empfinden, Ihre Wut, Ihre Gefühle oder Ihre Ohnmacht nach dem Tod eines geliebten Menschen vollkommen normal sind. Wie lange eine einzelne Phase der Trauer dauert oder ob es Rückschritte im Trauerprozess gibt, ist von der jeweiligen Persönlichkeit und vom Bezug zu dem Verstorbenen abhängig.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Trauerphasen

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